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Mit ‘Tom Cruise’ getaggte Beiträge

Nach dem grossen Erfolg von Tom Cruise in “Operation Walküre” ist nun ein zweiter berühmter Schauspieler in einer grossen Rolle aus dem Nazireich zu sehen:

Arnold Schwarzenegger ist “Der Vergessinator“. In 88 packend-spannenden Filmminuten wird das umfassende Vergessen eines tumben Tors dargestellt, der post festum sich intellektualisierte.

Das Drehbuch schrieb Günter GraSS nach einer Idee von Walter JeNS.

Wie heute erst bekannt wurde: den Soundtrack ist von HaNS Werner Henze

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Vorhin sah ich dieses Wortungetüm: “Enttäuschungsbefreiungsbewegung”, und ich rätselte, ob es Befreiung von Enttäuschung sein solle oder Befreiung der Enttäuschung. Die Bezüge sind ja auch nicht immer klar. Im TV-Film “Das Papstattentat” (den ich wegen Gesine Cukrowski anguckte) war das Papstattentat ein Attentat auf den Papst; der Untertitel zum neuen Thomas Kreuzer-Film Walküre heisst “Das Stauffenberg-Attentat”, meint aber ein von Stauffenberg ausgeführtes Attentat. Hingegen war das Puddingattentat anno 1968 weder ein Attentat eines Puddings noch eines auf einen. Allerdings war es auch nur ein Plan und glückte nicht.

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Sowohl in der Süddeutschen Zeitung als auch in der FAZ wurde heute anlässlich des TV-Programms Guido Knopp zitiert, der die “wahre” Stauffenberg-Story erzählen wolle im ZettDeEff.

Das bringt mich zu einer ergänzten Wiedervorlage:

Nicht nur, dass die wahren Wahrheiten immer so inflationär sind. Historische Wahrheit ist sowieso so eine Sache.- Das habe ich in diesem Blog im ersten Eintrag schon einmal à propos Guido Knopp geschrieben ( https://wimbauer.wordpress.com/2008/12/04/geschichte-ist-anders/ ), flankiert vom FAZ-Zitat:

“Geschichte ist nicht das, was Guido Knopp dafür hält”

(Claudius Seidl).

Helmut Krausser schreibt in seinen Tagebüchern (aus dem Gedächtnis zitiert, gelegentlich trage ich die genaue Quelle nach):

Guido Knopp ist für die Geschichtswissenschaft das, was Jürgen Fliege für die Fundamentaltheologie ist

Auch wenn das hier vielleicht so aussieht: ich will kein Guido-Knopp-Bashing betreiben, ich kenne ihn schliesslich nicht persönlich, vielleicht ist er ja ein angenehmer Mensch, mit dem sich trefflich Plauderey betreiben liesse bei einer guten Flasche Wein. [und selbst wenn nicht, so wäre das kein Grund für pauschale Kritik]. Sein Name ist mir nur Chiffre für eine mit ziemlichem Brimborium aufgefahrene Schmalversion von Geschichte, die allenfalls ein schwachbrüstiges Halbwissen generiert. Man mag einwenden, dass es ein Verdienst sei, vielen Ahnungslosen wenigstens ein Halbwissen zu vermitteln, da Halb immer noch mehr als Nix ist. Gegen diesen Einwand weiss ich nichts zu entgegnen. Auch nicht gegen den Einwand, dass das Medium TV zur besten Sendezeit eben keine mehrschichtige Analyse erlaubt. Aber im Fünfteiler “Hitlers Fusspfleger” muss nicht jeder Einsatz der kleinen Feile à la “Leni Riefenstahl meets High Noon” aufgemacht werden…

~~

Update 21. Januar

Im Nachtmagazin wurde Guido Knopp heute anlässlich der Premiere von Thomas Kreuzers Film Walküre befragt. Er nannte den Film “Mission Impossible 4″, wofür er meine schmunzelnde Zustimmung hat. Als Verdienst des Filmes stellte Knopp heraus, dass so viele, für die Deutschland nur Hitler ist, erfahren, dass es mehr gab als nur Nazis. Wenn das so ist: D’accord.


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