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Archive for the ‘Landschaften im inneren Vorbeifahren’ Category

Mit dem Ende des Eisenhut Verlags werden auch die Rechte meiner Bücher wieder frei. Das “Personenregister der Tagebücher Ernst Jüngers”, der “Anarch im Widerspruch”, “Jünger in Paris”, die Helms-Tagebücher, die “Hundert  Dinge”, die Interviews, “Haben Sie Steffi Briest”, weitere Tagebuchbände, die Gedichte und Essays und Erzählungen (“Lagebericht”)

Wenn ein eingeführter Verlag grosse Lust darauf hat, so bin ich für Angebote gern zu haben. Wobei ich eher dazu tendiere, mich auf Privatdrucke und Selfpublishing zurückzuziehen. Aber ich sage nie “nie”.

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Dieses Jünger-Portrat von André Ficus wurde 1968 in der Jahresausstellung der SOB Sezession Oberschwaben Bodensee, deren Geschäftsführer Ficus war. Aus dem Begleitkatalog abphotographiert: 001

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Ein Jünger-Portrait von Robert Hammerstiel (*1933), das ich heute geschenkt bekam:

Bild (34)

Wikipedia über Hammerstiel

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https://eisenhutverlag.wordpress.com/2015/07/01/schlechte-nachrichten-r-i-p-eisenhut-verlag-2009-2015/

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Ihr kommt, wir lesen vor. So lautet der Deal.
Bochum 21. Mai im Little Nemo Bochum​

Der Hagener Antiquar, Autor und Verleger Tobias Wimbauer (*1976) liest veröffentlichte und unveröffentlichte Texte und Stories aus seinen Büchern “Lagebericht”, “Hundert Dinge” und
“Beipackzettel Gegenwart”.
Der Bochumer Autor und DJ (u.a. Mitbegründer der Kultdiskothek Zwischenfall) Klaus Märkert liest seine Lieblingsstorys aus dem schwarzhumorigen Short Story-Band “Der Tag braucht das Licht, ich nicht.”, der am 1. April 2015 (kein Aprilscherz!) in erweiterter Zweitauflage im Hagener Eisenhut-Verlag erschien.
Es wird dunkel sein, „last place before hell“ und voller Nachthumor.

nemolesung

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Vor gut einem Jahr war ich an einem sonnigen Apriltag in Alsfeld in Hessen. Die Zeit zwischen Hotelfrühstück und Beginn des Festivals, zu dem ich angereist war, nutzte ich für einen Gang durch die Stadt. Ich trank einen Kaffee und freute mich an der schönen Altstadt. Dann sah ich hier einen goldfarbenen Stein im Pflaster, dort einen und da den nächsten. Einer neben dem andern. Auf jedem der Name eines Deportierten und Ermordeten, der in dem Haus bei dem Stolperstein gelebt hatte. Und dabei wurde mir so greifbar bewusst, wie allgegenwärtig der Schrecken war und wie grosszügig das im Alltag verdrängt ist.

Dieses Bewusstsein kam schlagartig. Wie das sonst kein abstraktes Denkmal geschafft hätte. Das war kein Guido-Knopp-Schwarzweiss-Film, keine sepiagefärbte Dokumentation. Die Fachwerkhäuser sahen 1933 ff. ganz genau so aus wie heute, das Strassenpflaster sah 1933 ff. ganz genau so aus wie heute. Und der Himmel wird so blau gewesen sein und die Sonne so grell. Die Menschen waren anders gekleidet, aber die meisten waren genau so mit ihrem Alltag beschäftigt wie jene, die an diesem sonnigen Aprilvormittag an mir vorbeigegangen sind. Denkt „man“ an das Dritte Reich, so fühlt sich das so fern an, die Vernichtungslager sind irgendwo weit weg gewesen, die Bilder im Kopf sind in Schwarzweiss.

Die konkrete Anschauung holte das zurück. In diesem Haus hier hat eine Familie gelebt, die man rauszerrte und tötete, zwei Häuser weiter die nächste Familie, drei Häuser weiter vielleicht ein Alleinstehender. Mittendrin. Ich stand vor den Häusern, und wenn Menschen rauskamen, dachte ich: der nicht, der nicht, der ja, der nicht, der ja, und der auch ja. Wenn heute damals wäre. Ausgesehen hat alles ganz genau so. Und für alle Dernichts war es Alltag, damals wie heute.

Ich habe durch die Stolpersteine in Alsfeld mehr von der Gegenwart der Vernichtung und der kolossalen Verdrängung verstanden als durch das abstrakte Wissen, das ich durch Schule, Lektüren und Filme erworben hatte.

PS In München will man die Stolpersteine verbieten. Eine privat organisiertes und privat finanziertes Gedenken, wie es die Stolpersteine sind, ist der Politik unangenehm. Hier unterschreibt man für die Aufhebung des Verbots:

http://www.change.org/p/aufhebung-des-verbots-von-stolpersteinen-in-m%C3%BCnchen-stolpersteine-m%C3%BCnchen

Wikipedia Artikel Stolpersteine

Wikipedia-Photo eines Stolpersteines von Axel Mauruszat

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Die kleine feine böse Erzählung “Lagebericht” entstand 2000/2001 in Freiburg. Das 2009 im Telesmaverlag erschienene Buch ist inzwischen vergriffen. Die Zeitschrift weltexpress.info rezensierte bei Erscheinen der popliterarischen Auslotung von Wahnsinn und Exzess:

“Ein Stück Gegenwartsliteratur im besten Sinne des Wortes (…) Balanceakt über vermintem Terrain (….) Das abwechslungsreiche Debüt eines undogmatisch zu Werke gehenden Autors”

Als Kindle-eBook jetzt für nur 2,99 EUR

Restexemplare der nicht mehr im Neubuchhandel lieferbaren gedruckten 1. Auflage gibt es hier für EUR 8,99

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