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Posts Tagged ‘twitter’

Rasch etwas, das inzwischen den Rang der täglichen „FAQ“ hat:

Mein üblicher Mittagstweet lautet „Hunger! Frühstück!“ und fast jeden Tag fragt ein Twitterer nach oder klärt mich auf, dass das „Mittagsessen“ oder „Mittag“ heissen müsse, nicht aber „Frühstück“.-  Um das nicht jeden Tag erneut zu erläutern, hier kurz die Erklärung: ich nehme 2 Mahlzeiten am Tag ein. Eine Mahlzeit zwischen 12 und 14 Uhr (je nachdem wie die Post kommt und wie ich mit der Ausgangspost fertig werde) und die zweite Mahlzeit zwischen 18 und 20 Uhr (je nachdem wie meine Frau nach Hause kommt). Das erste heisst bei mir Frühstück, das zweite heisst bei mir Abendessen.

Hunger! Frühstück!

Hunger! Frühstück!

http://tinyurl.com/nbghcs

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Meine Homepage waldgaenger.de wurde 1998 oder 1999 von einem Freund eingerichtet. Ich habe irgendwann selbst daran rumgefrickelt, seitdem sah sie nicht mehr professionell aus, war aber ok. Aber irgendwann sah sie nicht nur nach selbstgestrickt aus, sondern wirkte eben auch sehr „1990er Jahre“like.

Meine Versuche, WordPress auf meinem Server zum Starten zu kriegen, scheiterten an technischen und analogen Voraussetzungen. Lies: auch an meinem partiellen Unverstand.

Gestern hab ich mich verfrickelt und irgendwie die Vorlagen zerschossen, also war es höchste Zeit für Sofortmassnahmen. Ich habe also erstmal die Hauptseiten auf einen neuen Blog transferiert, das scheint mir eine passable Interimslösung zu sein, zumal ich die WordPressaufbereitung sowieso für zweitgemäss, überzeugend und klar – da unverspielt –  halte.

Auf waldgaenger.de ist erstmal die Startseite mit „Weiter“-Link geblieben und zahlreiche Einzeldateien mit Artikeln usw., die ich nachundnach bei http://waldgaenger.wordpress.com/ einspeisen werde, aber das hat ja keine Eile.

Sofern der anvisierte Umzug von waldgaenger.de so klappt, wie ich mir das vorstelle, wird die Interimsversion erwachsen gemacht und auf waldgaenger.de transferiert. Oder auch nicht. Mal gucken. Vielleicht ist das so auch ganz gut.

Wem falsche Verlinkungen oder Fehler auffallen, dem sei schon jetzt gedankt für kurze Mitteilung an mich (wimbauer|AT|web.de).- Es sei hier abermals das Loblied auf Twitter gesungen und auf meine Follower im Besonderen: kaum hatte ich zwei diskretverzweifelte WordPressproblemtweets geschrieben, kamen Hilfsangebote, Tips und konkrete Hilfeleistungen und ich wusste binnen weniger Minuten woran ich bin und weshalb es nicht gehen konnte. Sag nochmal einer, dass Twitter nur zeitvergeudende Spielwiese sei.

Und wegen Twitterlob sei hier noch @Haekelschwein-Content einfügt:

Wimbauer mit Haekelschwein in der Rhön, August 2009

Wimbauer mit Haekelschwein in der Rhön, August 2009

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Die Künstlerin Michaela von Aichberger hat bei Twitter unter dem Namen „Frau Fuss“ ein herrliches Projekt gestartet, sie portraitiert ihre Follower. Mit Freude fand ich mich heute mit Katz und Wein und Biowerbung so portraitiert:

Wimbauer im Moleskine-Projekt, (c) 2009 by www.michaela-von-aichberger.de

Wimbauer im Moleskine-Projekt, (c) 2009 by http://www.michaela-von-aichberger.de

Ganz lieben Dank! Auf die Silhouette arbeite ich mich allmählich hin..

Es lohnt sich sehr, die täglich wachsende Galerie zu verfolgen: http://twitpic.com/photos/Frauenfuss

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Ich schreibe zur Zeit an einer Erzählung mir dem Arbeitstitel „Der Berg der Schnee und ich„.

Ich versuche es einmal mit öffentlichem Schreiben: ich twittere mit einem neuen Twitter (Zweit-)Account die Erzählung, Satz für Satz.- Hier verfolgen.

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Seit einiger Zeit befinde ich mich auf einem Parforceritt durch die Virtualitäten des sogenannten und so genannten web2.0, durch Social Networks. Stets, wenn ich irgendwo von irgendeinem neuen Netzwerk höre und ich im ersten Moment denke: „das braucht kein Mensch“, überleg‘ ich’s mir probehalber doch anders und entdecke nach erstem, befremdeten Tasten durchs neue Medium (jede Plattform hat ihren eigenen Tonfall) etwas, das sich als spezifische Faszination benennen liesse.

Und so bin ich bei Facebook und bin darüber in Kontakt mit alten und neuen Freunden und Bekannten, bekomme über diesen Blog hier auch die interessantesten Mails und Diskussionen.

Twitter war von den bisher getesteten Plattformen die Revolutionierung meiner web2.0-Erfahrung. Twitter kannte ich aus Medienberichten nach der Hudson-Landung eines Flugzeugs. Ich hielt Twitter für etwas zwischen Zeitverschwendung und grobem Unfug. Und ausgerechnet dieser Unfug erwies sich als von den neuen Webservices als der Interessanteste. Die Mischform aus Bekanntgeben und Diskutieren, aus Ironie, Flapsigkeit und Pathos, aus Spontaneität und Formwillen, die ist von verblüffender Prägnanz und aphoristischer Grazie. Die Beschränkung auf 140 Zeichen gibt ein zugespitztes Aufdenpunktbringen, das sich – wenn es nicht in aberwitzigen Abkürzungen versandet – zu sprachlichen Höchstleistungen aufschwingt, die jedem Liebhaber des Wortes frühlineske Freude machen.

Twitter hat jedenfalls schon hier im Blog für messbaren „Traffic-Zuwachs“ gesorgt und im Antiquariat blieb’s auch nicht unbemerkt. Die über Twitter gewonnenen neuen Kontakte sind hilfreich, interessant, spannend. Einige haben sich nun auch auf Xing verlagert und dort auch schon erweitert. Bei Twitter und Xing fand ich beängstigend rasch aus den Augen verlorene Freunde und Bekannte wieder.

Einer andern Frage werde ich ein andermal nachgehen, darüber muss ich auch erstmal Klarheit erlangen: wieso es einem eingefleischten/ausgefuchsten Misanthropen wie mir so viel Freude bereitet, mit unzähligen Menschen über diese neuen Kommunikatoren in Kontakt zu sein. Vielleicht weil ich im Virtuellen  einfacher über Anwesenheit und Verschwinden von Andern entscheiden kann als in der nicht virtuellen Welt.

Wenn hier jemand vor meinem Schreibtisch steht und komische Sachen sagt, dann ist es schwieriger, ihn loszuwerden, als einen dummschwätzenden Twitterer, den man mit einem Klick „entfollowed“, wie das wohl heisst.

Der Reiz liegt wohl in der Virtualität, in der vorgegaukelten Nähe. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein  Twitterer mit 500 Followern ein erbarmenswürdiger Tropf ist, der sich als in den Schlaf weint und der keine Sau kennt in seinem räumlichen Umfeld. Und  ich kann mir Twitterer mit 5 Followern vorstellen, die prall im echten Leben stehen mit Freunden und  Bekannten.

So weit für heute zu diesem Thema, gewissermassen als Zwischenstand. Ich werde gelegentlich wieder darauf zurückkommen.

Links: TW bei Twitter, TW bei Facebook, TW bei Xing,

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