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Posts Tagged ‘Lenotre’

Die weltbeste Textzicke hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen, das ich gern aufgreife:

Welches Buch liest Du momentan?

Ich lese im Moment des Briefwechsel Peter Handke – Siegfried Unseld. Vor allem, weil ich die Briefwechsel Unselds immer gern lese, ich stets einiges für den eigenen Verlag daraus lerne – nicht zuletzt, dass wir mit unseren Autoren eigentlich ziemlich Glück haben, meistens jedenfalls – und nun ist mein Interesse an Leben und Werk Handkes ganz frisch entfacht durch diese Lektüre. Was sollte man mehr von einem Buch verlangen, als dass es bilde und Lust auf noch mehr Bücher machte?

Wurde Dir als Kind vorgelesen? Kannst Du Dich an eine der Geschichten erinnern?

Ja, mir wurde vorgelesen, aber merkwürdigerweise erinnere ich mich nur an die Weihnachtsgeschichte, wie sie mein Vater an Heiligabend immer vorlas. Dann das eine Weihnachten, als mein Vater eben ausgezogen war daheim und wie in den Jahren danach meine Mutter sie vorlas und schliesslich ich selbst. Immer aus der gleichen Bibelausgabe.

Gibt es einen Protagonisten oder eine Protagonistin, in den/die Du mal regelrecht verliebt warst?

Ja, schon irgendwie: „So wär ich gern“, oder, „gern würd ich sagen: das bin ja ich“.

In welchem Buch würdest Du gern leben wollen?

Wenn es nicht etwas umfassendes wie der Brockhaus sein darf, dann wohl am ehesten ein Kochbuch zum drin leben, oder noch besser: Lenotres pornöse Torten- und Kuchenbackbibel („Das grosse Buch der Patisserie“). Ja, darin wollte ich leben. Oder im „Duden“ oder im Grimmschen Wörterbuch. Selbst nur Sprache sein. Ja, das wär’s.

Welche drei Bücher würdest Du nicht mehr hergeben wollen?
Eigentlich die fünf, die ich im tollen Projekt „Fünf Bücher“ vorgestellt habe: http://fuenfbuecher.de/6-fuenf-bucher-von-tobias-wimbauer/

Mmh, aber sind die fünf genannten es wirklich? Oder ist das nur Nostalgie? Seitdem mein Antiquariat eine gewisse Grösse überstiegen hat, habe ich ein sehr entspanntes Verhältnis zum Besitz von Büchern. Gar nicht hergeben wollt‘ ich so manche Widmung in Büchern. Aber so ganz und überhaupt nicht, so auf Leben und Tod? Also so ohne Vorgeschichte und Nostalgiebegründung? Hui, schwürich.

Ein Lieblingssatz aus einem Buch?

„Sich abfinden und gelegentlich auf Wasser sehen ….“, steht irgendwo bei Benn, ist ein gutes Lebensmotto.

Das Stöckchen werfe ich weiter an Sabine Nowak und Mirko Kussin. ~~~

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