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Archive for 22. Februar 2009

Beim Suchen nach einer bestimmten Stelle, stiess ich in meinem Tagebüchern von 2005 auf eine Notiz, die à propos Piusbrüder vielleicht interessant ist.

Nachtlektüre derzeit: Martin Walsers frischerschienenes Tagebuch, parallel dazu die Tagebücher von Julien Green, eine Schrift von Viktor Willi über den Tod Johannes Pauls I. (Antwort auf die verschwörungstheoretischen Konstruktionen Yallops und John Cornwells, die mir beide vertraut sind, wobei letzterer die Verschwörungstheorie von Yallop schon widerlegen konnte) und verschiedene Texte von Papst Benedikt XVI.
à propos: Papst Benedikt traf sich dieser Tage mit Hans Küng. Erstaunlich. Hat er sich doch binnen weniger Wochen mit gleich zwei gewichtigen Gegnerfraktionen (zu hart die Formulierung, ich weiß) getroffen, zum einen mit dem Lefèbvristen Fellay, zum anderen eben mit Küng. Mit den Anhängern Lefèbvres ist er insofern nahe, als diese die modernistische Messe ablehnen und das Verbot der lateinischen Messe durch Paul VI. ablehnen, das ja auch seinerzeit Joseph Ratzinger entsetzt hatte („…ich war bestürzt über das Verbot des alten Missale, denn etwas Derartiges hatte es in der ganzen Liturgiegeschichte nicht gegeben. … Man brach das alte Gebäude ab und baute ein anderes …, daß man es als Neubau gegen die gewachsene Geschichte stellte, diese verbot und damit Liturgie nicht mehr als ein lebendiges Wachsen, sondern als Produkt gelehrter Arbeit und von juristischer Kompetenz erscheinen ließ, das hat uns außerordentlich geschadet. … Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht…“; Joseph Card. Ratzinger, Aus meinem Leben. Erinnerungen. München 1998, S. 172 ff.).

Die landessprachliche Messe war eine Empfehlung, die zu befürworten ist, aber eben nur zu befürworten, sie war nie als ausschließlicher Ersatz gedacht, nehme ich an. Und es folgte ein defacto-Verbot

(Waldhof Tiefendorf, 27. IX. 2005)

zuerst veröffentlicht in: Eine Woche im Jahr (Tagebuch von Stefanie Weh und von Tobias Wimbauer vom 27.9.-4.10.2005). Decision. Zeitschrift für deutsche & französische Literatur- Bielefeld. Herausgegeben von Stefanie Weh. Sonderheft: 18. Jahrgang, Supplement 27 / 2005 (Oktober 2005), 20 Seiten)

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„Das beste Beispiel ist Noam Chomsky. Als Chomsky ein Linguist war und die Sprachwissenschaften neu definierte, galt er nicht als Intellektueller. Erst als er den Krieg in Vietnam analysierte, wurde er zum führenden Intellektuellen Amerikas ernannt.

Ein so genannter Intellektueller ist jemand, der sich auf einem Gebiet sehr gut auskennt – und sich zu anderen Gebieten äußert. Chomsky hatte keinen Schimmer von Vietnam.“

(Tom Wolfe im Interview in: Die Zeit, Nr. 29, 22. IX.05, S. 65)

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Der Bundes-Uhu Frank speckt den Walter ab und Angela kauft sich ein I und ein K. Ganz klammheimlich in der Sonntags-FAZ vom 22.Februar:

FAZ

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Leserbrief von Dr. Klaus Scharnagel aus Düsseldorf

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PS

Online auf faz.net bekommt der Bundes-Uhu (Landläufig auch der Bundesökonomiebeauftragte der SPD genannt) noch einen zweiten Bindestrich gratis:

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Spielend hielt ich Eis und Feuer in der Hand
Und mehr zog mich die Flamme an
Glühend ich das halbe Leben stand
Wurde selbst dann Feuer und das Eis zerrann

(2002)

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