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Posts Tagged ‘Bibliophilie’

In Mühleisens Jünger-Bibliographie (Stuttgart 1996) sind die Ausgaben von Jüngers Kriegsbuch Feuer und Blut in der Hanseatischen Verlagsanstalt (nachfolgend: HaVa) wie folgt vermerkt (unter 0009, S. 29). Damit es übersichtlicher wird, ordne ich den mühleisenschen Angaben gefettete Grossbuchstaben zu “(A)“:

(A) 5., durchgesehene Aufl. 1935, 231 S.- (B) Wurde 1937 von der Hanseatischen Verlagsanstalt, Hamburg, übernommen

(C) 18. Tsd. 1940. 231 S.

(D) 26. Tsd. 1941. 217 S.

(E) 37. Tsd. [1942]. 124 S.

(F) Die Ausgabe des 26. Tsd. (1941) ist als Band 708 der “Deutschen Hausbücherei” erschienen.

Ein Exemplar der Ausgabe A habe ich nicht zur Hand. Die von der HaVa übernommene Teilauflage B liegt mir vor mit Prägestempel der Deutschen Hausbücherei auf dem Innentitel und der Auflagenbezeichnung über dem Impressum mit 230 (2) S.):

Jünger Feuer und Blut

Jünger Feuer und Blut

Die Ausgabe C sieht in der mir vorliegenden Ausgabe so aus (mit 230 (2) S.):

Feuer und Blut C

Feuer und Blut C

Von der Ausgabe C habe ich sodann ein Exemplar mit goldgeprägter Titelschrift in schwarzem Leinen:

Jünger Feuer und Blut

Jünger Feuer und Blut

Die Auflagenzählung und die Bezeichnung als Einmalige Ausgabe der Dt. Hausbücherei auf Seite 4:

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Ein weiteres Exemplar von C liegt mir vor mit silberngeprägter Titelschrift auf schwarzem Leinen, der Auflagenzählung auf Seite 4, der Hausbüchereieindruck allerdings gegenüber dem Innentitel auf Seite 2:

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Und als besonderes Schmankerl ist dieser Band mit der Silberprägung der einzige vom 18. Tausend, der in der Verlagswerbung Jüngers Marmorklippen nicht 1939 sondern “939” erscheinen lässt:

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Diese bisher genannten Ausgaben der Deutschen Hausbücherei sind bei Mühleisen nicht verzeichnet.

Die Ausgabe D wurde in den Niederlanden gedruckt (217 (1) S., graues Halbleinen):

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Hiervon liegt mir nun endlich auch die Variante F vor. Innentitel und Einband sind wie bei der eben gezeigten Ausgabe D, aber über dem Impressum (S. 4) ist der Eindruck der Deutschen Hausbücherei:

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Fehlt noch die Ausgabe E, die als Broschur erschien:

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

Jünger Feuer und Blut Sammlung Tobias Wimbauer

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[Rezension. Zuerst erschienen in: Aus dem Antiquariat. Zeitschrift für Antiquare und Büchersammler. Neue Folge 8 (2010), Nr. 5 (Oktober 2010), Seite 238-239]

Rainer G. Feucht / BMCF-Antiquariat, Sonnengasse 7, 89597 Munderkingen. Bücher aus der Bibliothek Ernst Jüngers (Teil 1). 24 S., br., 2 Abb.

»Bücher aus der Bibliothek Ernst Jüngers (Teil 1)« ist der  Katalog von Rainer G. Feucht / BMCF-Antiquariat in Munderkingen überschrieben. Wer Jüngers Bibliothek im Besitz des Marbacher DLA weiß, den mag das irritieren. Doch zur Irritation gibt es keinen Grund. Jünger hat häufig Bücher verschenkt, Aussortiertes an Antiquare verkauft oder eingetauscht und nicht zuletzt hatten Multiplikatoren wie sein Bibliograf Hans Peter des Coudres Exemplare aus Jüngers Beständen zur Weitergabe an Sammler, Rezensenten, und »jüngerianisch verdiente« Leser. Die von Feucht angebotenen Bücher stammen von Freunden Jüngers aus Oberschwaben.

Exlibris Ernst Jüngers - fehlende Ü-Pünktchen sind per Hand nachgetragenExlibris Ernst Jüngers - fehlende Ü-Pünktchen sind per Hand nachgetragen

Exlibris Ernst Jüngers - fehlende Ü-Pünktchen sind per Hand nachgetragen

Hundert Nummern umfasst der Katalog. »Zimelien« leiten den Katalog ein, gefolgt von einer Luther-Auswahl mit einer Weihnachts-Widmung Jüngers an seinen Sohn Alexander. In zwei Abteilungen sind Bände mit Jüngers Exlibris angeboten. Feucht hat hier das von Emile Feltesse gestochene »Tempestatibus Maturesco«-Exlibris, von dem es mindestens drei Versionen gibt, in der seltenen Variante ohne die Ü-Pünktchen in »Jünger«, zum Teil von Jünger von Hand ergänzt. Gelegentlich, etwa in Noacks Biographie, wurde behauptet, dass die Lampe eine Darstellung von Aladins Wunderlampe sei. Zu diesem Exlibris schrieb Ernst Jünger in einem unveröffentlichten Brief vom 31. Dezember 1955 an seinen späteren Verleger Ernst Klett: »Unten dann eine antike Lampe als Sinnbild der Studien.« Also: kein Aladin und auch kein Atomzeitalter (wie andernorts schon zu lesen war). Inspiriert wurde Jünger möglicherweise von dem Exlibris Alfred Kubins für Alfred Klemenz, welches eine solche Lampe, von einer Schlange umringt, darstellt. Das nächste im Katalog mehrfach vertretene Exlibris Jüngers ist ein typographisch Gestaltetes (Friedrich Georg Jünger verwendete ein Gleiches).

Viele Nummern nennen Anstreichungen, Adnoten und Notizen von der Hand Jüngers. Bei manchem Titel dürfte das interessant sein, wo es sich nicht um Zufallslektüren handelt, sondern um für Jüngers Geisteskosmos wichtige Autoren wie Franz von Baader (dessen »Cogitor ergo sum« für Jünger die einleuchtendere Fortschreibung des cartesianischen Satzes war). Von Autoren, die landläufig mit Jünger verknüpft werden, findet sich ein Band des kolumbianischen Aphoristikers Nicolá Gómez Dávila mit etlichen Anstreichungen von Jüngers Hand, »La Tradition hermétique« von Julius Evola hingegen ist nur knapp annotiert und ist grösstenteils unaufgeschnitten.

Über Jüngers Lesegewohnheiten erfährt der Leser, dass Jünger ihm Wichtiges hinten im Buch notierte (»Wutz« bei Karl Korn, »Haschisch und Saufen« in einem Buch von Cleaver, der sich unrechtmässig inhaftiert sah, da er seinen Cannabiskonsum mit dem »legalen« Alkoholismus der »Normalbürger« verglich, Jünger ergänzt: »faule Phrase«.)

Mehrfach angezeigt ist Jüngers Angewohnheit, Setzfehler und Wortfehler in Büchern anzustreichen, am Rand zu korrigieren, mit seiner EJ-Paraphe abzuzeichnen und zu datieren, als sei es eine Korrekturfahne eines eigenen Buches. Was zunächst als Anmassung erscheint, fügt sich, bedenkt man Jüngers Notat in den »Strahlungen« (9. August 1942): »So gibt es nicht nur einen Punkt, an dem sich das juristische, sondern auch einen anderen, an dem sich das geistige Anrecht an sie verliert.« Die »Bücher trennen sich vom Autor«, schreibt Jünger da, sie gehören nicht mehr dem Autor. Und die Korrektur ist im jüngerschen Sinne allenfalls ein Handgriff sub specie aeternitatis als Ordnungsvorgang, der mit dem Herstellen einer Ordnung im Kleinen die Schöpfungsordnung im Grossen bestätigt.

Widmung Ernst Jüngers für seinen Sohn

Widmung Ernst Jüngers für seinen Sohn

Die Angebote sind nicht im Internet-Katalog Feuchts zu finden, sie sind im gedruckten Katalog exklusiv.

Tobias Wimbauer

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Von Ernst Jüngers sprachphilosophischem Essay “Lob der Vokale” erschien 1954 (und abermals 1979) eine Ausgabe bei Peter Schifferli Im Verlag Die Arche zu Zürich, als Band 164 der Reihe “Die kleinen Bücher der Arche”. (Vergleiche Mühleisen 0086 und Blank 116 und 117)

Von dieser Ausgabe liegen mir 3 Varianten vor, die ich hier kurz vorstellen möchte.

(Zur grösseren 1:1-Ansicht bitte auf die Photos klicken)

Die wahrscheinlich zeitlich frühere Ausgabe habe ich in Gelb-Ocker und Rot-Pink, sie unterscheiden sich nur in der Einbandgestaltung, innen sind sie bis hin zu den Setzfehlern satzgleich:

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Dann gesellte sich eine zweite Einbandgestaltung hinzu:

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Und so von hinten:

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Und der Rücken:

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Der Einfachheit halber nenne ich wahrscheinlich frühere Ausgabe im folgenden “F” und die mutmasslich späterer Ausgabe “S”.

Vor- und Innentitel sind identisch, das Impressum differiert (links F, rechts S):

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Ob es Abweichungen im Text gibt, habe ich nicht überprüft.

Beide Varianten umfassen 46 (2) Seiten, bei F ist der “Hinweis” auf Seite 47, auf S. 48 ist Verlagswerbung abgedruckt:

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Bei der Ausgabe “S” ist die Seite 47 vakat und der Hinweis folgt auf Seite 48, derweil die Verlagswerbung entfällt:

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Das Schmankerl zum Schluss:

In meinem Exemplar von “F” finden sich Korrekturen im “Hinweis”, handschriftlich von Unbekannt, die in der Variante “S” berücksichtigt sind (und auch in der roten Variante):

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

Jünger, Lob der Vokale, Zürich 1954

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[Update Juni 2010: Die Bücher sind ab sofort einzeln in meinem Antiquariat  zu erwerben. Stand 26. Juni ist etwa die Hälfte online, der Rest folgt bis zum 28. Juni. Hier der Katalog.]

Ernst Jünger hat direkt nach dem Ersten Weltkrieg Gedichte und Novellen geschrieben, die bis heute nicht wieder aufgetaucht sind. Seiner Mutter berichtete er davon und auch in Briefwechseln kommen sie vor. In einem Brief fragt Franz Schauwecker Jünger, ob er “Die Silbergäule” reite. Die Silbergäule waren eine bekannte Reihe des Steegemanns in Hannover. Jünger und Steegemann kannten sich, sie hatten das gleiche Stammcafé.

Ich erwarb also die Verlagsgeschichte und Bibliographie von Jochen Meyer und las sie mit wachsendem Vergnügen und grosser Spannung. Hinweise auf literarische Jüngereien fand ich darin nicht, wohl aber hatte ich grosse Lust bek0mmen, die Publikationen des Verlags zu sammeln, und dabei vielleicht dann doch noch auf einen unbekannten Jüngerband zu stossen. Es ist bei Steegemann ja recht vieles unter z.T. bis heute ungeklärten Pseudonymen erschienen, warum also nicht?

Steegemann

Steegemann

In den letzten Jahren erwarb ich etwas mehr als 150 Bände von Steegemann und Zweemann. Doch war ein Punkt erreicht, an dem ich das Sammlerfieber verschwand und die Sammung sozusagen verwaltet aber nicht mehr sammlerisch lebendig war. Nun verkaufe ich sie. Einzelheiten nachstehend. Für Rückfragen, Detailphotos usw. bitte Mail an mich: info[at]wimbauer-buchversand.de

Konvolut: 156 Publikationen der Verlage Paul Steegemann und Zweemann zu Hannover u.a. 1919-1955.-

Steegemann gehörte in der Vorkriegszeit zu den spannendsten Verlagen in Deutschland, er verlegte Expressionisten ebenso wie Dadaisten, schwule Literatur, Erotika, Graphik von Alfred Kubin bis Ernst Barlach, Georg Grosz und dergleichen mehr. Verbote, Rechtsstreitigkeiten, Geldprobleme und aberwitzige Geschäftspraktiken prägen die kurzweilig Verlagsgeschichte.- Nach der Machtergreifung hoffte Steegemann, sich an die neuen Machthaber anbiedern zu können und den Ruf als „Schweinkramverleger“ wettzumachen, indem er eine stramme Buchreihe ‚‚Die Erhebung’’ ins Leben rief mit Hitler-Reden und antisemitischen Schriften, rasch wurde ihm das jedoch untersagt, man wollte Goebbels und Co nicht zwischen Kurt Schwitters und Walter Serner verlegt sehen. Jochen Meyer (DLA) hat eine vorzügliche Bibliographie vorgelegt, auf ihn verweisen die Zahlen (M).-

Besichtigung gern nach Absprache; nicht erwähnt sind neuere, radierbare Bleistiftbesitzeinträge d.Sammlers u.etwaige altersbedingte Papieranbräunung, soweit nicht anders erwähnt, sind alle Einbände Originaleinbände.- Die Titel im Einzelnen: (1) Victor Curt Habicht: Echnaton. Novelle. Hannover 1919, 2.-4. Tsd., 54 (2) S., Br. (M 6.2; Silbergäule 5-7), Kanten berieben/bestossen, Block gelockert.- (2) dass. Pappbd. (M 6.2; Silbergäule 5-7), Kanten bestossen, kl.Rückenfehlstellen, Name a.Vors., kl. Wasserrand.- (3) Carl Hauptmann: Lesseps. Legendarisches Porträt. Hannover 1919, 1.-3.Tsd., 15 (9) S., priv.Halbpergament m.Rückenschild, orig.Br. miteingebunden (M 9; Silbergäule 20; Umschlgzeichn. Otto Hohlt); (4) Carl Hauptmann: Des Kaisers Liebkosende. Legende. Hannover 1919, 1.-3. Tsd., 20 (8) S., künstlerisch bemalter priv.Pappbd., Vorsätze ebenfalls hübsch bemalt, Kanten berieben, kl. Rückenfehlstelle (M 10; Silbergäule 21-22).- (5) Dass., Br. , Kanten leicht bestossen, unten angestaucht (Umschlgzeichn. Ernst Schütte).- (6) Kurt Hiller. Gustav Wyneken’s Erziehungslehre und der Aktivismus. Hannover 1919, 17 (11) S., Br. , leicht bestossen, Einband angegraut, Eckausriss ohne Textverlust b.Innentitel (M 11.1; Silbergäule 4).-

Hiller

Hiller

(7) Berta Lask: Stimmen. Gedichte. Hannover 1919, 31 (0) Seiten, Br. , Rücken gerissen, Eselsohren (M 13, Silbergäule 13-14; UmschlZeichn. Käthe Schmidt).- (8) Verlaine: Frauen. Französische und deutsche Ausgabe des Buches ‚Femmes’. O.O. o.J., 79 (1) S., Pappbd. m.Rückenschild; Variante der nach M 21.2 genannten Pseudo-Lausanne-Ausgabe, die „vermutl.ebenfalls aus d.Paul Steegemann Verlag“ stammt (M ), hier mit DV „Als Privatdruck in fünfzig Exemplaren für den Übersetzer [d.i. Curt Moreck] hergestellt“ (vgl. M 21.2), Randfehlstelle an S. 69 (ohne Textverlust.- (9) Aubrey Beardsley: Venus und Tannhäuser. Eine romantische Novelle. Hannover 1920, 275 (1) S., Leinen, gering bestossen, ExLibris-Stempel, hinten einmontiert bezügl.Ausschnitt aus Antiquariatskatalog; Übers. Von Prokop Templin (d.i.Franz Blei; M 27).- (10) Walter Serner: Letzte Lockerung. manifest dada.- Reprint der Ausgabe Hannover Leipzig u.a. 1920: Erlangen 1979: Klaus G. Renner, 3. Aufl. (500 Expl.), 45 (3) S., Br. , Kanten gering berieben (Reprint von M 39).- (11) Max Sidow: Hermaphrodit. Symphonische Dichtung. Hannover Leipzig u.a. 1920, 24 (4) S., Br. , Umschlgzeichn.v.Heinz Wanders, Einband fleckig und 2teilig lose/mit Randfehlstellen, ExLibrisstempel (M 40, Silbergäule 55-56).- (12) Johann Wolfgang von Goethe: Hanswursts Hochzeit oder Der Lauf der Welt. Ein mikrokosmisches Drama. Hannover 1921, 55 (1) S., Pappbd., Privatdruck, 320 Expl.f.Subskribenten, Rücken angeplatzt, Stockfleckchen auf Einband u.Vorsatz, falzseitiger Einriss an Innentitel; Vorspruch/Nachrede v.Wolfgang Stammler (M 51).- (13) Hölderlin: Die späten Hymnen (Hg.v. Rudolf von Delius), Hannover o.J. [1921], 58 S., Pappbd. (M 52, Silbergäule 119-125), Kanten etw.bestossen, leicht angebräunt.- (14) Kurt Martens: Der Emigrant. Novelle. Hannover 1921, 2.-4. Tsd., 56 (6) S., Halbleinen (M 54, Silbergäule 8-9), Umschlagzeichng.von Aubrey Beardsley, leicht bestossen, Block mit falzseitigen Einrissen.- (15) Jan van Mehan: Weltgericht. Die Tragödie der Urlaute A E I O U. Hannover Leipzig u.a. 1921, 1.-3. Tsd., 22 (2) S., Br. (M 55 Silbergäule 83-84), Einband zweiteilig, Seiten lose, Einrisse z.T. geklebt.- (16) Kurt Münzer: Der weiße Knabe. Die Geschichte einer seltsamen Liebe. Hannover Leipzig 1921, 1.-3. Tsd., 66 (6) S., Pappbd. (M 56.1, Silbergäule 147-151), Kanten etw.berieben/bestossen, Rückenfalze angeplatzt.- (17) Hans Reimann: Artur Sünder. Die Dinte wider das Blut. Ein Zeitroman.- Hannover Leipzig 1921, 39., wildgewordene u. vermasselte Aufl., 640.-683 Tsd., d.i. 6.-10. Tsd., 39 (9) S., Br. (M 58.2, Silbergäule 132-134); gering bestossen.- (18) Hans Reimann: Artur Sünder. Die Dinte wider das Blut. Ein Zeitroman.- Hannover Leipzig 1923, 39., wildgewordene u. vermasselte Aufl., 640.-683 Tsd., d.i. 31.-35. Tsd., 39 (1) S., Br. (M 58.5, Silbergäule 132-134); etw. bestossen, Bleistiftnotizen auf Vortitelbl., gebleichter Wasserrand.- (19) Hans Reimann: Ewers. Ein garantiert verwahrloster Schundroman (…) Roman von Hanns Heinz Vampir. Hannover Paris u.a. 1921, 1.-10. Tsd., 83 (13) S., Br. (M 59.1, Silbergäule 137-146), Kanten etw.berieben, Fleckchen auf Einband, Rückenfalzanriss unten.- (20) Hans Reimann: Ewers. Ein garantiert verwahrloster Schundroman (…) Roman von Hanns Heinz Vampir. Hannover Paris u.a. 1921, 1.-10. Tsd., 83 (13) S., Pappbd. (M 59.1, Silbergäule 137-146), Kanten etw.bestossen, seitl. Bestossung an Vortitelblatt.- (21) Hans Reimann: Ewers. Ein garantiert verwahrloster Schundroman (…) Roman von Hanns Heinz Vampir. Hannover Paris u.a. 1922, 11.-20. Tsd., 83 (1),26(2) S., Br. (M 59.2, Silbergäule 139-146),Kanten berieben, Rücken verblichen.- (22) Heinar Schilling: Freundschaft. Gedichte 1914-1919. Hannover Leipzig 1921, 79 (5) S., Br. (M 60, Silbergäule 128-131), Kanten berieben/bestossen, vorn u.hinten Wasserschaden, äusserst selten.- (23) Barbey d’Aurevilly: Das Gastmahl der Lästerer. Eine grausame Novelle (Umschlgzeichng.v. Ernst Schütte, Übers.v. Arthur Schurig). Hannover 1922, 1.-3. Tsd., 64 (4) S., Pappbd. (M 65), Rücken angerissen, Kanten etw.bestossen.- (24) Franz Blei: Liebesgeschichten des Orients, mit einem Vorwort. Hannover 1923, 4.-8. Tsd., 214 (2) S., ill.Pappbd. m.Rückenschild (M 66.3), Kanten gering berieben, Stempel auf Deckelinnenseite.- (25) Edwar Bulwer: Die Geisterseher. Eine okkulte Erzählung (Übers. v. Rainer Maria Schulte, d.i. Paul Steegemann). Hannover 1922, 61 (3) S., illustr. Pappbd. (M 67), Rücken oben angebrochen, Kanten leicht bestossen.- (26) Der intime Balzac. Anekdoten. Nach dem Frz.d. Léon Gozlan von Ossip Kalenter, mit e.Nachwort v.Arthur Schurig. Hannover 1922, 1.-3. Tsd., 138 (4) S., Halbleder mit dem überaus seltenen orig. Schutzumschlag in gestempeltem [‚Balzag’ sic!] Original-Schuber. Schutzumschlagtitel ‚Balzac in Pantoffeln’. Kopfgoldschnitt. Abrieb an hinterer Deckelinnenseite.- (27) dass. Orig. Ganzleder mit Rückenschild, (M 68) Rücken oben berieben.- (28) dass. Halbpergament, Kanten bestossen (M 68).- (29) Felix Brazil (d.i. Wilhelm Klemm): Die Satanspuppe. Verse. Hannover 1922, 1.-2. Tsd., 59 (5) S., Pappbd., Einbandillustr.v.Emil Orlik; Kanten leicht bestossen (M 72).-

Satanspuppe

Satanspuppe

(30) dass. als Reprint (nicht bei M ): Nendeln 1973: Kraus reprint, 59 (3) S., Paperback, Kanten etwas bestossen.- (31) Laotse : Tao te King. Übertragen v. F. Fiedler, hg.v. Gustav Wyneneken. Hannover 1922, 1.-3. Tsd., 97 (3) S., Pappbd.; gering bestossen, Heftung angerostet, 2 Bl.lose, Stockfleckchen (M 73.1).- (32) dass. mit anderem Rückentitel und anderem Aussentitel (Varianten nicht bei M !), Fleck auf Deckel, Rostspur einer Büroklammer a.hinterem Vorsatz.- (33) dass., Hannover 1923, 4.-6. Tsd., 97 (3) S., Pappbd., Fleckchen auf Einband, Bleistiftnotiz a.hinterem Vorsatz (M 73.2).- (34) Emil Ledner: Erinnerungen an Caruso. Hannover Leipzig 1922, 1.-10. Tsd., 91 (13) S., Pappbd., Stock- u.Altersfleckig, Kanten gering bestossen (M 74).- (35) Wilhelm Michel : Verrat am Deutschtum. Eine Streitschrift zur Judenfrage. Hannover Leipzig 1922, 1.-3. Tsd., 47 (1) S., Br. ; Kanten bestossen/kl. Randfehlstellen, letztes Blatt lose (M 75.1).- (36) Petronius : Die Abenteuer des Encolp. Ein Roman in zwei Büchern, Hannover 1933, 800 Expl., 210 (2) S., Halbleder; Einband etwas lichtrandig (M 77).- (37) Edgar Allan Poe : Die Abenteuer des Detektivs Dupin. Illustriert von Ernst Schütte. Erster Band. Hannover 1922, 1.-3. Tsd., 126 (2) S., Pappbd., Kanten etwas bestossen (M 78).- (38) Hans Reimann : Das verbotene Buch. Grotesken und Schnurren. Hannover Leipzig 1922, 7.-16. Tsd., veränd.Aufl., 148 (4) S., Pappbd., Einbandzeichnung von Emil Preetorius; Rückenfalz angeplatzt, Kanten etwas bestossen, ExLibris (Albert Bauer) (M 79).- (39) Hans Reimann: Die Dame mit den schönen Beinen und andere Grotesken. Hannover Leipzig 1922, 12.-21.Tsd., 140 (4) S., Br. , Kanten bestossen, angebräunt, Rückenfalzanriss, Besitzeintrag (M 81).- (40) Hans Reimann: Sächsische Miniaturen. Mit vierzehn Zeichnungen von George Grosz (1. Band). Hannover Leipzig 1924, 21.-23. Tsd., 84 (12) S., Halbleinen; etwas bestossen, angegraut/Altersfleckchen, Besitzeinträge (M 82.3, dieser Einband nicht bei Meyer!).- (41) Ders., dass., Berlin Leipzig 1928, 27.-30.Tsd., 84 (8) S., Halbleinen, Einband leicht m.Fleckchen (M 82.5).- (42) Hans Reimann: Das Paukerbuch. Skizzen vom Gymnasium. Hannover Leipzig 1922, 5.-14.Tsd., 116(4) S., Pappbd., Kanten berieben/bestossen, Eckknick an Deckel (M 83) Umschlagzeichnung von George Grosz.- (43) Roda Roda: Eines Esels Kinnbacken. Veränderte Ausgabe des Buches Schwefel über Gomorrha. Hannover Leipzig 1922, 1.-10. Tsd.d.Neufassung, 172(6) S., Br. ; Rücken angerissen, Kanten bestossen, Stockfleckchen, Eselsöhrchen (M 84), Titelportrait v. Albert Weisgerber.- (44) Ders., dass., Pappbd.; Kanten berieben/bestossen, Rücken unten angerissen, ExLibris-Stempel, Stockfleckchen (M 84).- (45) Wilhelm Walther: Die Asche. Hannover 1922, 113 (3) S, bibliophiler Pappbd. (Privateinband), orig.Br. mit eingebunden, nicht bei Meyer, kl.Löchlein an Br.-Deckel.- (46) Wilhelm Walther: Myosotis. Hannover 1922, 92 (4) S., biblioph.Pappbd. (Privateinband), orig.Br. mit eingebunden, nicht bei Meyer, 8zeilige Widmung von Wilhelm Walther auf Vortitelblatt, signiert (1922).- (47) Wilhelm Walther, Der Hirt und das Einhorn. Roman; Hannover Leipzig 1922,219 (5) S., Br. , nicht bei Meyer, Kanten etw.bestossen, Wasserrand, Name a.Innentitel, erste Lage z.T.lose.- (48) Wilhelm Walther, Der erwachende Garten. Leipzig 1914: Fritz Eckardt, 141 (3) S., Ln., Einbd.m.Fleckchen/lichtrandig, hint.Vorsatzbl.m.Eselsohr, 4zeilige Widmung von Wilhelm Walther auf Vorsatz, signiert (1934).- (49) Stendhal, Elf Liebesabenteuer. Ins Deutsche übertragen von Franz Blei; Hannover 1922, 1.-10. Tsd., 94 (6) S., Pappbd., Fleckchen, Besitzeintrag (M 86).- (50) dass., 94 (2)S., oBrosch., Kanten bestossen (M 86).- (50) Robert Louis Stevenson, Der Mann mit den beiden Gesichtern. Die seltsame Geschichte von Dr. Jekyll und Herrn Hyde; Hannover 1922, 1.-5.Tsd., 131 (5) S., Pappbd., Kanten berieben/bestossen (M 88).- (51) Oscar Wilde (Pseudo), Der Priester und der Messnerknabe. Deutsch v. E.Sander, illustr.v. E. Schütte; Hannover 1919: Der Zweemann, 32 S., Pappbd., Deckelbezug blasig, Kanten etw.bestossen, etw. lichtrandig.- (52) Oscar Wilde (Pseudo), Der Priester und der Messnerknabe. Eine Erzählung. Hannover 1922, 1.-10.Tasd., 43 (5) S., Br. , Wildeportrait in Rot, Übers.m.Nachw.v. Rainer Maria Schulze (d.i. Steegemann), Umschlagzeichn.v. John Höxter, Rücken oben u.unten m.Anriss, Kanten etw.bestossen, Exlibrisstempel Prof.Schwenke/Wien (M 90).- (53) ders., dass., Pappbd., Wildeportrait in Grün, Kanten gering bestossen, Wasserfleckchen (M 90).- (54) Maximiliane Ackers, Freundinnen. Ein Roman. Hannover 1923, 1.-2.Tsd., 164 (4) S., Pappbd.; Rückenfalze angeplatzt, etw.lichtrandig, Vorsätze blasenwerfend (M 91.1), wohl d.erste (pseudonym erschienene) Lesben-Roman i.Deutschland.-

Ackers

Ackers

(55) Maximiliane Ackers, Freundinnen. Ein Roman. Hannover 1927, 5.-6.Tsd., 164 S., Ln.; Kanten bestossen, Rücken verzogen (M 91.3).- (56) Hans Reimann: Dr Geenij. In memoriam Friedrich August von Sachsen; Hannover Leipzig 1923, 1.-50.Tsd., (Sächsische Miniaturen, 3)72 (8) S., priv.Hln, orig.Deckel d.Br. miteingebunden, Stempel a.V. ( 88).- (57) Gustave Flaubert: Der Büchernarr. Mit vier Zeichnungen von Alfred Kubin; Hannover 1923, 4.-8.Tsd., 51 (5) S., Pappbd.; Rücken angerissen, Kanten etw.bestossen, Wassserrand, Ziffern auf Vorsatz (M 92).- (58) Adolf von Hatzfeld, Aufsätze. Hannover 1923, 1.-3.Tsd., 213 (3) S., Pppbd., Kanten berieben/bestossen, verfärbter Wasserrand a.Deckel, ExLibris, hs.Ziffern u.Monogrammstepel (M 93).- (59) Adolf von Hatzfeld: Franziskus. Berlin 1918: Paul Cassirer, 2.Aufl,.150 (1) S., Pappbd. Mit e.Originallithographie von Ernst Barlach a. Titel; Einbd. lichtrandig, Stiftspur a.hinterem Deckel, etw.berieben/bestossen, Besitzerstempel.- (60) Adolf von Hatzfeld: Franziskus. Eine Erzählung. Hannover 1923, 4.-8.Tsd., 114 (4) S., Pappbd., mit e.Originallithographie von Ernst Barlach a. Titel; Kanten leicht bestossen (M 94).- (61) Adolf von Hatzfeld: Franziskus und andere Dichtungen. Paderborn 1992: Igel, 1. Aufl., 253 S., Pppbd. Kanten gering bestossen, Stempel a.letzt.Bl.- (62) Adolf von Hatzfeld: Gedichte. Hannover 1923, 3.-4.Tsd., 64 (4) S., Pappbd. Fleckchen, Rücken berieben/Fehlstelle oben, exLibrisstempel (M 95).- (63) Adolf von Hatzfeld: Die Lemminge. Ein Roman. Hannover Leipzig 1923, 1.-5.Tsd., 189 (1) S., Pappbd. Rückenfalze angeplatzt, erste Lage angelockert (M 96).- (64) Adolf von Hatzfeld: Die Lemminge. Ein Roman. Paderborn 1993: Igel, 1. Aufl., 228 S., Pappbd. Kanten gering bestossen, Stempel a.letzt.Bl.- (65) Wilhelm Michel: Der abendländische Zeus. Aufsätze über Rudolf Steiner / Oswald Spengler Hölderlin u.a. Hannover Leipzig 1923, 1.-3.Tsd., 79 (1) S., Brosch., Deckel fehlt, Seiten z.T. gelöst, Randeinrisse/Fehlstellen (M 97).- (66) Hans Reimann: Dr Geenij. In memoriam Friedrich August von Sachsen (Sächs.Miniaturen, 3.) Hannover Leipzig 1923, 1.-50.Tsd., 72 (8) S., Brosch. Einband etw.unfrisch (Knickchen, kl.Randanrisse/~fehlstellen) (M 98).- (67) Ders., dass. Einbandvariante: glänzender, verwaschen bedruckter Pappbd., ggf. Privateinband, Altersfleckchen (M 98).- (68) Ders., dass., Pappbd., Rücken angeplatzt, Altersfleckchen (M 98).- (69) Ders., dass., Pappbd., Kanten gering bestossen (M 98).- (70) Hans Reimann: Mein Kabarettbuch. Mit 16 Zeichng.v. Paul Simmel. Hannover Leipzig 1923, 1.-5.Tsd., 81 (15) S., Pappbd. Rücken angerissen, Altersfleckchen (M 99).- (71) Hans Reimann: Sächsische Miniaturen. Mit 20 Zeichng.v. Paul Simmel (Sächs.Miniaturen, 2).- Hannover Leipzig 1923, 1.-15.Tsd., 123 (5) S., Brosch. Knicke/Randeinrisse an Einband (M 100).- (72) Herman George Scheffauer: Das Land Gottes. Das Gesicht des neuen Amerika. Hannover 1923, 1.-5.Tsd., 254 (2) S., Pppbd., Flecken, Kanten bestossen, Besitzerstempel, Innentitel m.nachmontiertem Ausschnitt u.Einriss oben (M 101.1).- (73) Ders., dass., Hannover 1926, 6.-7.Tsd.,254 (2) S., Ln.m.Schutzumschlag, dieser etw.bestossen/kl. Randanrisse; Kanten etw.bestossen, Anstreichungen/Notizen (101.2).- (74) Dési Stinnes: Die Söhne. Acht Szenen. M. 8 Steinzeichng.v. Ernst Schütte. Hannover Leipzig 1923, 85 (2) S., Pappbd., Deckelbezüge m.Blasen, Fehsltelle an Rücken oben (M 104).- (75) Franz Blei: Das Kuriositäten-Kabinett der Literatur. Hannover 1924, 1.-3.Tsd., 439(1) S., Hln., Kanten bestossen, Einband angegraut, Fleckchen a.Vorsatz (M 106).- (76) Artur Landsberger: Raffke & Cie. Die neue Gesellschaft. Roman. Illustr.v. Paul Simmel. Hannover 1924, 37.-47.Tsd., 312 (8) S., Hln., Rücken unten angerissen, Fleckchen (M 108).- (77) Artur Landsberger: Die neue Gesellschaft. Burlesker Roman. Leipzig Hamburg 1917: Gebr. Enoch, 11.-15. Tsd., 364 (3) S., Brosch., Kanten berieben/bestossen, Eselsohr a.Deckel.- (78) Artur Landsberger: Gott Satan. Das Ende des Christentums. Hannover 1924, 1.-10.Tsd., 136 (2) S., Pppbd., Heftung angerostet (M 109).- (79) Gotthold Ephraim Lessing: Ernst und Falk. Gespräche für Freimaurer. Hannover 1924, 1.-3. Tsd., 157 (3) S., Pppbd., Kanten berieben/bestossen, Titelschild m.Fleckchen, hint.Vorsatz m.Einriss (M 110).- (80) Paul Nikolaus: Jüdische Miniaturen. Illustr.v.Paul Simmel. Hannover Leipzig 1924, 1.-5.Tsd., 168 (8) S., Hln., Kanten berieben/bestossen, Einbd.m.Fleckchen, Vorsatz mit Kerben/bestossen (M 112).- (81) Oscar Wilde: Der Priester und der Messnerknabe und andere apokryphe Erzählungen. Hannover 1924, 1.-3. Tsd., 63 (3) S., Hln. Umschlagzeichn.v. John Höxter in Rot. Etw.angegraut (M 116).-

Pseudo-Wilde

Pseudo-Wilde

(82) Alfred Auerbach: Schwäbische Miniaturen. Schnurren und Schwänke. Mit 13 Zeichng.v. Ernst Hummel. Hannover Leipzig 1925, 1.-3.Tsd., 116 (4) S., Hln.- Kanten berieben, Einband etw.angegraut, Vorsatzfalz m.kl.Einriss (M 117).- (83) Otto Ernst: Vertell! Vertell! Schwänke und Schnurren von der Wasserkante. Neu erzählt. Hannover Leipzig 1925, 1.-5.Tsd., 169 (7) S., Hln., Rücken unten 1cm eingerissen, Kanten berieben/bestossen, S.11 seitl.bestossen, exLibrisstempel (M 118).- (84) Friedrich Koch-Wawra: Auf nach Karthago! Leipzig 1926, 77 (3) S., Hln. Inhalt: Henry Ford.- Auf nach Karthago!.- Mit den Donkosaken in England.- Leichenschmaus in Mulberrystreet.- Bebra.- Mein Bruder, der Papst.- Der Bombay-Expreß.- Der Europäer.- Vater Hindenburg.- Auktion in Marseille.- Erlebnis in Sondershausen.- Vision im Wartesaal.- Weltgeschichte.- Herriot spricht in Algier.- Die Jungefrauen von Loheland (M 123).- (85) Ludwig Brinkmann: Die Schatzgräber. Eine Unterhaltsame Geschichte aus Spanien. Berlin 1928, 1.-5.Tsd.,512 (4) S., Ln., Kanten bestossen, lichtrandig (M 132).- (86) Norbert Jacques: Die Limmburger Flöte. Bericht über Pierre Nocké den berühmten Musikus aus Limmburg der auf einer Flöte blasen konnte die er sich nicht erst zu kaufen brauchte. Berlin 1929, 1.-3.Tsd., 205 (3) S., Hln., Kanten gering bestossen, exLibrisstempel (M 134).- (87) Voltaire: Candide. Hannover 1922, 1.-3. Tsd., 145 (3) S., Ln, Grossformat. M.28 z.t.ganzseitigen Illustr.v. Alfred Kubin; Kanten bestossen, Einband angegraut/fleckig, hint.Vorsatz angeplatzt (M 89).- (88) Dass., Ppbd., Rücken angeplatzt, oben m.Fehlstelle, etw. verzogen, gering Fleckchen.- (89) Artur Landsberger, Die Unterwelt von Berlin. Nach den Aufzeichnbungen eines ehemaligen Zuchthäuslers. Mit e. Schlußbemekung v. Max Alsberg, Berlin 1929, 1.-3. Tsd., 153 (3) S., Hln., Einbd.fleckig, Leihbüchereistempel z.T. überklebt, Stockflecken (M 136).- (90) Hans Reimann: Die voll und ganz vollkommene Ehe. Nach Th.H. van de Velde. Berlin Leipzig 1929, 1.-10.Tsd., 141 (7) S., Br., Einbd.m.Knicken u.Fehlstellen, ein paar Einrisse (M 139.1).- (91) Hans Reimann: Die voll und ganz vollkommene Ehe. Nach Th.H. van de Velde. Berlin Leipzig 1929, 11.-20.Tsd., priv.Kunstldr., o.Deckel miteingebunden (M 139.2).- (92) Hans Reimann: Männer, die im Keller husten. Parodien auf Edgar Wallace.- Berlin 1929, 1.-13.Tsd., 219 (5) S., blanko Br., Einband fleckig, m. Fehlstellen (M 140) Mit dem Anhang ,,Wer ist Walter Serner’’.- (93) Herman George Scheffauer: Amerika. Das Land Gottes. Das Gesicht des neuen Amerika. Berlin 1929, 8.-9.Tsd., 271 (1) S., Ln., Kanten etw.bestossen (M. 141 mit abweichender Einbandgestaltung!).- (94) Hans Reimann: Die Gaffeeganne und andere Sächsische Miniaturen. Berlin Leipzig 1930, 1.-6.Tsd., 94 (2) S., Hln., Kanten bestossen, fleckig, Vortitelbl.entfernt, Abklatsch v.Name, Fehlstelle a.hint.Vors., Eselsohren/Bestossungen (M 142).- (95) Hans Reimann: Mathilde Müller und andere Sächsische Miniaturen. Mit 16 Zchn.v. Paul Simmel. Berlin Leipzig 1930, 16.-18. Tsd., 93 (3) S., Br., gering berieben/bestossen, Eselsohr a.hint.Deckel, ExLibrisstempel (M 144).- (96) ders., dass. Hln. (M 144).- (97) Hans Reimann: Lausbub in Leipzig. Jugenderinnerungen. Berlin Leipzig 1930, 15.-20.Tsd., 98 (2) S., Hln., illustr.v. Karl Holtz, Kanten leicht bestossen (M.143).- (98) J.M. Walsh: Männer im Dunkeln. Detektiv-Roman. Berlin Leipzig 1930, 256 S., priv.Hln., starke Gebrauchspuren, Leihbüchereistempel, Knicke, Flecken usw.usw. (M. 145).- (99) J.M. Walsh: Die weisse Maske. Detektiv-Roman, Berlin Leipzig o.J. [1930], 224 (8) S., Blanko-Brosch., Randanrisse, Ziffernaufkleber auf Deckel, Besitzeintrag (Cairo 1932) (M 147).- (100) dass., schiefgelesen, fleckig, hint.Deckel fehlt.- (101) dass., schiefgelesen, fleckig, Einrisse/Randfehlstellen.- (102) dass., Neuausgabe, Berlin o. J.: Amsel, 202 (4) S., Tb., Einband mit Knicken/Einrissen/Fehlstellen.- (103) J.M. Walsh: Simeon Hex. Detektiv-Roman. Berlin Leipzig o.J. [1931], 227 (5) S., Blankobr., Fehlstellen, schiefgelesen, Block gebrochen (M 152).- (104) J.M. Walsh: Kidnapper in Manhattan. Frankfurt o.J.: Deutscher Jugendbuch-Vertrieb, 223 (5) S., Ln.- (105) Clara Bender: Gasgefahren im täglichen Leben. Berlin 1932 [nicht wie bei M 1931], 32 S., Br. (M 145).- (106) Valentin Williams: 5. Juli 14. Spionage-Roman. Berlin Leipzig o.J. [1931], 290 (6) S., Ln., Fleckchen, Rücken angerissen, Stempel a.hint.Vorsatz (M 154).- (107) Hans Reimann: Die Gadze und andere Sächsische Miniaturen. Mit 14 Zeichnungen v. George Grosz, Berlin Leipzig 1932, 31.-33. Tsd., 84 (8) S., Hln., Fleckchen, Kulikritzel a.hint.Deckel (M159).- (108) J.M. Walsh: Der Mann hinter dem Vorhang. Detektiv-Roman. Berlin Leipzig o.J. [1932], 214 (6) S., Ln., Kanten berieben/bestossen, Vorsatz unfrisch (angebrochen, Fleckchen, Farbstiftkritzel) (M 160).- (109) J.M. Walsh: Mord im Kino. Berlin Leipzig o.J. [1932], 235 (1) S., Hln (priv.?), Kanten berieben, etw.schiefgelesen, Stempel e.Leihbücherei u.Exlibrisstempel, S.227 lose (M 161).- (110) Miniaturbibliothek für Hauswirtschaft und Gesundheitspflege: Gefährdete Volksgesundheit. Der gegenwärtige Stand der Forschung über Gasgefahren im täglichen Leben. Berlin Leipzig 1933, 56 S., Br., Kanten leicht bestossen/Eselsohr an Deckel, nicht bei Meyer.- (111) John Retcliffe: Auf dem Judenkirchhof in Prag, Eingel.u.hg.v. Johann von Leers. Berlin 1933, 46 (1) S., Pappbd. (Reihe Die Erhebung) fehlender Rücken sauber m.Klebeband ersetzt, leichter stockfleckig (M 170), diese Erzählung war die Grundlage für die Fama von den ’’Geheimen Protokolle der Weisen von Zion’’.- (112) Albert Leo Schlageter: Deutschland muß leben. Gesammelte Briefe. Hg.u.m.e.Nachwort v. Friedrich Bubendey. Berlin 1934, 77 (3) S., Pppbd., (Die Erhebung) bestossen, stark fleckig, Leihbüchereistempel, letzte Bll.m. Randfehlstellen ohne Textverlust (M 179).- (113) Goetz Otto Stoffregen: Spuk in Frankreich. Mit Zeichnungen v. Hans Meid. Berlin 1934, 62 S., Pappbd., (Die Erhebung) leicht berieben, etw. angegraut, mehrzeilige eigenhändige Widmung von Stoffregen an seinen Kompaniechef, Hauptmann Freiherr von Bieberstein, voll signiert (Stahnsdorf, September 1936); Stoffregen war Intendant d. Reichssenders Berlin (M 180).- (114) Hjalmar Schacht: Nationale Kreditwirtschaft. Berlin 1934, 51 (5) S., Pappbd. (Die Erhebung), Kanten berieben (M 178).- (115) Richard Wagner: Das Judentum in der Musik. Berlin 1934, 64 S., Pappbd. (Die Erhebung), Fleckchen, Kanten bestossen, Rücken m.Papierstreifen verstärkt (M 181).- (116) Norbert Jacques: Pitter de Poep oder Die Limmburger Flöte. Ein sehr heiterer Roman. Berlin 1949, 31 (1) S., Br. (Die Bank der Spötter), Kanten bestossen, rückenseitiger Eckkausschnitt an Deckel (M 183).- (117) Friedrich Theodor Vischer: Faust. Der Tragödie dritter Teil. Treu im Geiste des zweiten Teils des Goetheschen Faust. Gedichtet von Deutobold Symbolizetti Allegoriowitsch Mystifizinsky. M.e.Vorwort v.Werner Finck. Berlin 1949, 48 S., Br. (Die Bank der Spötter), leicht bestossen (M 184).- (118) Karl Escher: Hinter dem Hoftheater gleich links um die Ecke. Jugenderinnerungen. Berlin 1950, 52 S., Br. (Die Bank der Spötter), leicht bestossen, hint.Deckel geknickt, wenige Eselsohren (M 185).- (119) Ursula Kardos: Hundert Fälle aus meiner Praxis. Berlin 1950, 1.-3.Tsd., 228 S., Engl.Br., Schutzumschl.bestossen, Klappe m.Knick (M 186).- (120) Dass. Vorzugsausgabe: 228 (2) S., Ganzleder, Druckvermerk: ‚‚Hundert Exemplare dieses Buches wurden für Ursula Kardos und ihre Freunde in Leder gebunden und signiert’’, hier die Nr. 12, v.Kardos im Impressum u.Vortitelblatt voll signiert, nicht bei Meyer.- (121) Ursula Kardos: Die Kunst das Schicksal zu meistern. Gedanken zur Lebensweisheit. Berlin 1950, 87 (1) S., Pappbd., m.e.Nachwort v.Paul Steegemann, Kanten gering bestossen; einliegend Visitenkarte/~zettel von Ursula Kardos mit eigenh.Notiz von ihr (M 187, als Pappbd. aber nicht bei Meyer).- (122) Dies., dass., Ln.m.Schutzumschlag (M 187).- (123).- Günter Neumann: Ich war Hitlers Schnurrbart. Eine Groteske. Berlin 1950, 24 S. (Bank d.Spötter), gering Knickchen (M 189).- (124) Curt Seibert: Das poetische Holzbein. Ein Buch des fröhlichen Un-sinns. Berlin 1951, 2. Aufl.,32 S., Br. (Die Bank der Spötter), Kanten berieben, Name auf Deckel, Eselsohr hinten; diese Aufl. nicht bei Meyer (vlg. M 190).- (125) Arthur Schnitzler: Reigen. Zehn Dialoge. Berlin 1952, 3.Aufl., 7.-9.Tsd., 32 S., Br. (Bank d.Spötter), Umschlagzeichnung von Emil Orlik, leicht bestossen, gering Fleckchen; diese Aufl. nicht bei Meyer (vlg. M 192.3).- (126) Ders., dass. 3.Aufl., 7.-9.Tsd., 32 S., Hln. (Bank der Spötter), oBr. miteingebunden, Kanten bestossen; diese Aufl. nicht bei Meyer (vlg. M 192.3).- (127) Ders., dass., Berlin 1953: Onkel Toms Hütte / Steegemann, 10.-12.Tsd., 82 (2) S., Tb., Kanten etw. berieben, ; diese Aufl. nicht bei Meyer (vlg. M 192.3).- (128) Ders., dass., Berlin 1954: Onkel Toms Hütte / Steegemann, 13.-15.Tsd., 82 (2) S., Tb., auf d.Deckel als ‚‚115.Tausend’’ angezeigt, Kanten etw. berieben, ; diese Aufl. nicht bei Meyer (vlg. M 192.3).- (129) Ders., dass., Berlin 1954: Onkel Toms Hütte / Steegemann, 13.-15.Tsd., ii,82 (4) S., Pappbd., Kanten leicht bestossen; diese Aufl. nicht bei Meyer (vlg. M 192.3).- (130) Karl Valentin: Der Knabe Karl. Jugendstreiche. Aus d.Nachlaß hg. v. Gerhard Pallmann m. elf Zeichnungen v. Ludwig Greinen. Berlin 1951, 1.-3.Tsd., 31 (1) S., Br., Kanten berieben/bestossen (M 193).- (131) Wolfgang Buhl: Äpfel des Pegasus. Neue Parodien. Berlin 1952, 1.-5.Tsd., 75 (1) S., Tb. (Bank der Spötter), Fleckchen a.Einband, etw.berieben, Deckelbezug löst sich unten (M 194).- (132) Ders., dass., Berlin 1952, 1.-5.Tsd., ii,75 (3) S., Pappbd. (Bank der Spötter), Fleckchen a.Einband/angebräunt, dieser Einband nicht bei Meyer (vgl. M 194).- (133) Wolfgang Kraus: Bonifazius Kiesewetter. Ein heroisches Leben. Berlin 1951, 1.-3.Tsd., 39 (1) S., Br. (Bank der Spötter), rückenseitiger Eckkausschnitt a.Einband, Wasserflecken ebendort, Kanten etw.bestossen (M 191).- (134) Wolfgang Kraus: Bonifazius Kiesewetter. Ein heroisches Leben. Berlin 1953, 4.-8.Tsd.,ii,99 (3) S., Pappbd. (Bank der Spötter) (M 195).- (135) m. Flecken/gebr.Wasserrand, Längsknick an Deckel (M 195, bei M jedoch auf 1954 datiert).- (136) Wolfgang Kraus: Bonifazius Kiesewetter. Ein heroisches Leben. Berlin 1955, 9.-11. Tsd., ii,99 (3) S., Pappbd. (Bank der Spötter), Klebespuren a.Einband u.Vorsatz (M 195, bei M jedoch auf 1954 datiert).- (137) Curt Seibert: Der Lazarettgehilfe Neumann. Ein Denkmal. Berlin 1953, 1.-5.Tsd., 62 (2) S., Tb (Bank der Spötter), Kanten berieben, Rücken etw.angerisen, Besitzerstempel (M 196).- (138) Curt Seibert: Der Lazarettgehilfe Neumann. Ein Denkmal. Berlin 1953, 1.-5.Tsd., ii,62 (4) S., Pappbd. (Bank der Spötter) (M 196).- (139) Curt Seibert: Der Lazarettgehilfe Neumann. Ein Denkmal. Berlin 1955, 6.-8.Tsd., 62 (2) S., Pappbd. (Bank der Spötter), diese Aufl. nicht bei Meyer (vgl. M 196).- (140) Curt Seibert: Der Lazarettgehilfe Neumann. Ein Denkmal. Berlin 1955, 6.-8.Tsd., 62 (2) S., Pappbd. (Bank der Spötter), Klebespuren a.Einband u.Vorsätzen, diese Aufl. nicht bei Meyer (vgl. M 196).- (141) Norbert Jacques: Pitter de Poep oder Die Limmburger Flöte. Ein sehr heiterer Roman. Berlin 1954, 7.-9.Tsd., 90 (2) S., Tb. (Die Bank der Spötter), Stockfleckchen (M 197).- (142) Curt Seibert: Das poetische Holzbein. Ein Buch des fröhlichen Un-sinns. Berlin 1953, 7.-11.Tsd, 74 (2) S., Tb. (Die Bank der Spötter), Rücken m.Fehlstellen, Fleckchen/gebräunt, Besitzerstempel, diese Aufl. nicht bei Meyer (vgl. M 198).- (143) Curt Seibert: Das poetische Holzbein. Ein Buch des fröhlichen Un-sinns. Berlin 1953, 12.-14.Tsd, 74 (2) S., Tb. (Die Bank der Spötter), diese Aufl. nicht bei Meyer (vgl. M 198).- (144) Curt Seibert: Das poetische Holzbein. Ein Buch des fröhlichen Un-sinns. Berlin 1954, 15.-17.Tsd, 74 (2) S., Tb. (Die Bank der Spötter), leicht bestossen, Preisschild hinten (M 198).- (145) Curt Seibert: Das poetische Holzbein. Ein Buch des fröhlichen Un-sinns. Berlin 1954, 15.-17.Tsd, ii,74 (4) S., Pappbd. (Die Bank der Spötter), Kanten leicht bestossen (M 198).- (146) Charles Baudelaire: Der Verworfene. Nachdichtung v. Hans Havemann. Mit 6 Urholzschnitten v. Curt Stoermer. Hannover 1920: Zweemann, Nr. 923 v. 1000 num.Expl, 79 (1) S., Pappbd. i.Halbbandbindung, Rücken fehlt, Kanten berieben/bestossen, kl.Eselsohr an S.24 (M 199).- (147) Barthold Heinrich Brockes: Irdisches Vergnügen in Gott. Herausgegeben von Wilhelm Fraenger. Hannover 1920: Zweemann, 1 von 500 num.Expl. (hier eines ausserhalb der Numerierung), 104 S., Pappbd. i.Halbbandbindung, Fleckchen auf Einband, Kanten leicht bestossen, Besitzeintrag (M 200).- (148) C.P.de Crebillon: Das Sofa. (Übers. v. E. Sander. Mit 1 [statt 6] Steinzeichnungen v. E. Schütte). Hannover 1920: Zweemann, Privatdruck, Nr. 99 von 100 num. Expl.d. Vorzugsausgabe, 249 (4) S., Halbpergament (M 201).- (149) C.P.de Crebillon: Das Sofa. (Übers. v. E. Sander). Ohne Illustr.- Hannover 1920: Zweemann, Privatdruck, Nr. 228 von 1000 num. Expl.d. Normalausgabe, 249 (1) S., Pappbd. i.Halbbandbindung, Kanten berieben/bestossen, etwas verzogen (M 201).- (150) Victor Curt Habicht: Der Funke Gott. Gedichte. Hannover 1919: Zweemann, 60 (2) S., Pappbd.m.Titelschild, Alters/Wasserfleckchen, etw. bestossen, Wurmloch (M 203).- (151) Victor Curt Habicht: Odysseus und die Sirenen. Ein Gespräch. Hannover 1920: Zweemann, 30 (6) S., Br., Einband m.Randfehlstellen (M 204).- (152) Resi Langer: Kinotypen vor und hinter den Filmkulissen. Zwölf Kapitel aus der Kinderstube des Films. Hannover 1919: Zweemann, 1.-10. Tsd., 76 (2) S., Pappbd., Stockfleckchen (M 206).- (153) Jean Paul: Polymeter. Hannover 1919: Zweemann, Nr.331 v.500 num.Expl., 4, 55 (3) Bll., Pappbd., Kanten bestossen (M 207).- (154) E. A. Poe: Romantische Liebesgeschichten. Hannover 1919: Zweemann, 117 (3) S., Pappbd.i.Halbbandbindung, Kanten bestossen, lichtrandig, mehrere Namensstempel, illustr.v. Ernst Schütte (M 209).- (155) dass., Fehlstelle an Rücken, Kanten etw.bestossen, lichtrandig, auf Seite 2 von Paul Steegemann handsigniert mit eigenhändiger Widmung (Hans Müller mit herzlichen Grüssen) und Datum (26/5/19.) (M 209).-

Widmung von Paul Steegemann

Widmung von Paul Steegemann

(156) Voltaire: Die Jungfrau. Hannover 1920: Zweemann, 1.-3.Tsd., 223 (1) S., Pappbd.i.Halbbandbindung, mit dem seltenen Schutzumschlag, Schutzumschl. fleckig/mit Anrissen, Kanten etw.bestossen, Einband lichtrandig, Besitzeintrag (M 219).

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Da sich in die Diskussionen ein Tonfall eingeschlichen hat, der geeignet scheint, den Eindruck erwecken zu können, dass sich das “AUAH” gegen die Antiquariats-Plattformen richte als asterixmässige Kampfansage einer handvoll Antiquare gegen die ZVAB & Co, hier ein/zwei Adnoten.

Ich kann natürlich nicht die anderen beteiligten Antiquariate sprechen, aber wäre das ein Kampfbündnis, dann wäre ich daran nicht beteiligt.

Als Sammler ist mir grosse und professionelle Auswahl enorm wichtig, ich würde, um zum Beispiel für meine Jüngersammlung nach Einbandvarianten oder Auflagendesiderate zu suchen, kaum mehrere dutzend Homepages durchsuchen. Ich schaue in der Regel im ZVAB und ggf. noch bei eurobuch.

Für mich hat das AUAH zwei Aspekte: zum einen dem Kunden eine Möglichkeit der Vergünstigung anzubieten, so wie es das früher beispielsweise auf zeusmann.de gab. Es gibt Kunden, die gezielt nach so einer Ersparnis suchen, und für die könnte die Linkliste vielleicht ein Anreiz sein, dort nach Büchern zu suchen.

Zum andern ist die Linkliste eine Einladung zu einem virtuellen Rundgang und eben zum Stöbern. Geht ein Kunde nämlich auf eine der grossen Plattformen mit den tausenden Anbietern, so wird das Stöbern allein der Masse wegen zum Irrsinn, da muss man schon wissen, wonach man sucht. Landet dieser Kunde aber nun auf einer Homepage eines der AUAH-Antiquariate und stöbert dort und sieht die Linkliste, dann ist das eine Empfehlung, sich vielleicht auch dort mal umzusehen.

Er weiss jedenfalls: da gibt es an die 20 Antiquariate, die sich nicht gegenseitig beharken und missgünstig dem andern seine Kunden neiden, sondern welche, die auf einander verweisen, die wohl im Gespräch sind miteinander und die offensichtlich etwas gemeinsam haben und daher etwas zusammen machen. Das ist allein schon atmosphärisch einladend, finde ich.

Ich sehe keine Alternative zu ZVAB, Abebooks, Booklooker, Antbo und den anderen Plattformen. Ich begrüsse jeden Versuch, der zum Ziel hat, Menschen zum lesen zu verführen und Bücher unter die Menschen zu bringen. Das AUAH wirbt für das Buch, für Antiquariate, und das ist gut. Stay home, buy a book!

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Lesenswert zum Thema: Angebotsbündnis – Ja – Nein – und dazwischen – Eine Sicht

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Antiquariat Brandel.
10% Rabatt. Spezialgebiete: DDR-Verlage, Friedrichshagener Dichterkreis,
DDR-Kunst.

Comenius-Antiquariat. Ca. 10%
tiefere Preise im Vergleich zu den Angeboten auf anderen Plattformen.
Stammkundinnen und -kunden werden portofrei beliefert.

Antiquariat – Gerald Hermann
Franke
. 10% Rabatt.

Antiquariat Hecht. Preise
um 10% günstiger gegenüber Angebot auf anderen Plattformen.
Spezialgebiete: Geisteswissenschaften, Ostfrisica, Insel-Bücherei.

Meteorologie-Antiquariat
Michael Heß
. Innerhalb Deutschlands versandkostenfrei.
Spezialgebiete: Wetter und Klima, Musikinstrumente.

Antiquariat Ruth Jäger.
Spezialgebiet: Anthroposophie. Versandkostenfrei in Deutschland bis 1000g.

Wolfgang Kistemann – Antiquariat für
Occulta & Masonica
. Angebote nur auf der Homepage, nicht auf
Plattformen. Innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Spezialgebiete:
Occulta, Freimaurerei, Alchemie, Religionswissenschaften.

Antiquariat Magister
Tinius
. Jedes Buch bei Direktbestellung mit 10 % Rabatt.
Spezialgebiete: Literatur, Kunst, Sozialwissenschaften, Studentenbewegung.

Antiquariat Rainer Friedrich
Meyer
. Preise um mindestens 10% günstiger als meine Angebote auf den
Plattformen. Innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Spezialgebiete:
Alte Drucke, Pressendrucke, Einbände, Geisteswissenschaften.

Antiquariat Krug.
10% Rabatt, bei Mehrfachbestellungen 15% Rabatt. Innerhalb Deutschlands
versandkostenfrei bis 1000 Gramm. Spezialgebiete: Theologie,
Religionswissenschaften, Kirchengeschichte.

Antiquariat Orban & Streu.
Die Bücher auf unserer Homepage sind 5% günstiger als auf den
Plattformen. Spezialgebiete: Sachbücher und Belletristik des 20. und 21.
Jahrhunderts.

Antiquariat Otto W. Plocher. Homepage in Vorbereitung.

Antiquariat Solder.
Mindestens 10% günstiger als mein Angebot bei anderen Plattformen.
Innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Spezialgebiete: Altphilologie,
Philosophie, Kunstwissenschaften, Bibliophilie.

Versand-Antiquariat Michael
Stein
. Innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Spezialgebiete:
Film und Kino.

Theodor-Storm-Antiquariat.
Preise um 10% günstiger als unsere Angebote auf den Plattformen.

Antiquariat Weinbrenner – der
Bücherhof
. Preise um 10% günstiger als unsere Angebote auf den
Plattformen. Spezialgebiet: Franconica.

Wimbauer
Buchversand
. 10% Rabatt bei Direktbestellung per Mail mit Verweis
auf Rabattaktion.

Versandantiquariat Wolter. 10%
Rabatt auf alle Artikel bei Direktbestellung (Mail oder Telefon). Ab 40
Euro versandkostenfrei im Inland; ab 100 Euro versandkostenfrei ins Ausland.

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Eben beim Doublettenabgleich entdeckt: von der 1949er-Ausgabe der Marmorklippen gibt es zwei Varianten des geprägten Jünger-Monogramms auf dem Deckel:

Marmorklippen

Marmorklippen

Links ist das “J” von EJ korrekt, rechts ist es gespiegelt. (EJ: Auf den Marmorklippen. Tübingen 1949: Otto Reichl, 43.-49. Tausend; Mühleisen 0059).

Eine tolle Variante gibt es auch in der italienischen Prachtausgabe der “Strahlungen” (“Diario”, 1957):

Diario

Diario

So sieht das Monogramm von Jüngers Hand aus:

Jünger-Monogramm

Jünger-Monogramm

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Früher war die meistgestellte Frage von unliterarischen Besuchern angesichts der Regale und Sammlungen: “Hast du die alle gelesen?” Nun, da ein Antiquariat im Hause ist, erübrigt sich diese Frage angesichts der in Lebenszeit nicht lesend zu bewältigenden Büchermenge.

Die naheliegende Frage, die ich nun häufig höre, ist: “wie findest du die Bücher wieder, wie behältst du den Überblick?”.

Eigentlich ganz einfach: Mit System.

In jedem meiner Angebote steht eine Regalfachnummer (am Ende der Buchbeschreibung). Mit dieser Nummer finde ich jedes Buch im Handumdrehen.

Da steht beispielsweise “F301″.

Jeder Raum bzw. jede Regalreihe hat eine eigene Regalnummer oder Buchstabenkombination. Jedes Regal wird von oben links nach unten rechts bestückt, wie Zeilen in einem Buch. Jedes Regalfach ist zweireihig bestückt, gerade Zahl hinten, ungerade Zahl vorne.

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 1

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 1

Bei F303 wäre im hinteren Flur (F) die Dreihunderterregalreihe, das ist die linke Wand (rechts stehen die 400er-Regale), F301 ist ganz oben links in der vorderen Reihe (hinten 300, vorne 301). F303 ist die vordere Reieh des Fachs rechts neben F300/301.

Und da in jedem Regalfach jeder Titel nur einmal steht, und meist auch jeder Autor nur einmal vertreten ist pro Fach (auf dem Beispielsphoto sind mehrere Brechts, ich weiss, das ist eine Ausnahme) ist also ein bestelltes Buch mit einem Blick auf die Bestellung lokalisiert und dann mit ein/zwei Handgriffen gefunden.

Ich habe in manchen Räumen noch ein konkurrierendes Sortiersystem (insgesamt umfasst mein Antiquariat 10 Räume, 8 mit Büchern in Regalen und 2 mit Neuankäufen/Nachschublager vorsortiert in Kisten):

Dort hat die Regalreihe einen Buchstaben (A bis M bzw. KPR/OPR, hhl/xhl usw. je nach Standort) und die Bücher sind numerisch aufgestellt von A0001 bis theoretisch A9999, B0001 bis B9999 im nächsten Regal usw. Zwischen jedem zehnten Buch ist ein Zwischenleger mit Nummer, sodass ich mit einem Blick sehe, wo das gesuchte Buch steht:

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 2

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 2

Das hat den Nachteil, dass man beim Auffüllen ziemlich viel Aufrutschen muss. Deswegen habe ich da mitunter mehrere Buchstaben in einem Regal, damit ich nur ein paar Fächer aufrücken muss, zum Beispiel hier:

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 3

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 3

Hier sehen wir die Reihen MPR, KPR und OPR.

Es gibt bei jedem System 3 goldene Regeln:

(1) egal, nach welchem System ich aufstelle, ich muss immer immer immer konsequent sein. (Wenn ich ein Buch erst mal aus Platzgründen vorübergehend anderswohin stellen möchte, aber nicht die Regalfachnummer sofort ändere im Katalog, und das Buch vielleicht erst in einem oder fünf Jahr(en) verkaufe, dann weiss ich das gewiss nicht mehr, also immer sofort ändern wenn nötig)

(2) Alle Sortiersysteme müssen durch Beschriftung eindeutig sein und einer gewissen Logik folgen. Willkürliche Spontanabkürzungen à la HDSADGBS [Hinter dem Schreibtisch auf dem grossen Bücher-Stapel] merkt man sich nicht. F300.. und A, B, C, merkt man sich nicht nur einfacher, sondern man sieht bei einem Gang durch die Räume auch anhand der Beschriftungen sofort, wo die A- oder M-Bücher stehen und wo die F300er. Das ist nicht nur für das eigene Gedächtnis wichtig, sondern auch für den Fall, dass man selbst einmal ausfällt, vorübergehend oder für immer, dann muss sich ggf. jemand anders da reinfuchsen. Und selbst wenn man es selbst macht, Eindeutigkeit ist immer besser, da einfacher.

(3) Immer dabei sein, wenn jemand Bücher rausnimmt und wieder reinstellt. Die Regalfachtrefferquote beim Wiederreinstellen ist oft karg. Und jedes verstellte Buch ist wie ein verlorenes Buch. Das gilt zumindest hier im Haus mit 75.000 Büchern, da hülfe nur Zufall.

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 4

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 4

Als PS 1: dies von mir verwendeten Sortiersysteme funktionieren nur für Versandantiquariate mit allenfalls sporadischem Publikumsverkehr. Ein Ladenantiquariat mit stöberwilligen Bibliophilen könnten solch eine auf reine Raschwiederfindbarkeit ausgelegte Sortierung natürlich nicht vornehmen, da geht es wohl nur thematisch/alphabetisch. [Alphabetisch fing ich an als ich nur 1000-2000 Titel im Antiquariat hatte, aber rasch hat man von häufigeren Titeln mehrere Exemplare da und muss dann bei jeder Bestellung die Einzelbände durchgucken, das kann zu Fehllieferungen führen, und das ist immer unangenehm]

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 5

Beispielsphoto Wimbauer Buchversand 5

Als PS 2: mich würde interessieren, welche anderen Sortiersysteme es noch gibt. Vielleicht wollen mitlesende Kollegen Auskunft geben?

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