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Archive for Dezember 2010

Die meisten Jünger-Portraits sind misslungen. So auch dieses von Hans Gerhard Enssle.

Jünger sass zu dem Bild vom 23.-27. Februar 1975 in Wilflingen. Die Schwarzweiss-Abbildung ist aus dem Ausstellungskatalog Rathaus Waiblingen August / September 1982:

Hans Gerhard Enssle : Jünger

Hans Gerhard Enssle : Jünger

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Liebe Freunde und Leser,

noch eine Woche bis Weihnachten. Jetzt wird’s knapp. Was schenken?

Wie wäre es mit einem Eisenhut? Alle bis Montag 12 Uhr bestellten Bücher werden am Montag verschickt und müssten also bis Weihnachten ankommen.

Nur heute und morgen: versandkostenfreie Lieferung im Inland (Ausland 5 € bis 1 Kg)

*) 14 Tage Widerrufsrecht, 14 Tage Zahlungsziel, Lieferung mit offener Rechnung. Alle Angebote freibleibend.

Mail an: info@wimbauer-buchversand.de

Lieferbar sind:

  • Grossartige Erzählungen von Jörg Sader : Unter Tage. Erzählungen. Mit einem Nachwort von Wolfgang Schuller (132 Seiten, € 14,90). Martin Thoemmes über das Buch: „Das Buch ist unheimlich. Und: Die Erzählungen sind einfach gut. Sie lassen frösteln“ http://tinyurl.com/3a95q62
  • Lesen und Reisen gehören zusammen: Petra Gust-Kazakos : Ganz weit weg, Leselust und Reisefieber. (156 Seiten, € 16,90) „Eine amüsante und anregende Lesereise, bei der sich alte Bekannte treffen und neue Bekanntschaften schließen.“ http://tinyurl.com/2dlcwtm
  • Druckfrisch fünf Interviews: Ausweitung der Bücherhöhle. Fünf Interviews mit Tobias Wimbauer von Martin Böcker, Frank Fischer, Nicole Rensmann, Andreas Schneider und André Seelmann (64 Seiten, EUR 8,90). „muss mal gesagt werden. wunderbar, was wimbauer von seinem leben erzählt. klingt wie eine katze hinter warmen ofen. also noch lebend, das tier.“ Sibylle Berg http://tinyurl.com/27m2s77
  • Kulinarisch, heiter, lehrreich: Mario Scheuermann: Wortklaubereien. Von »Serviertöchtern« und »Restaurant–Bären« – ein gastronomisch-kulinarisches Sammelsurium der deutschen Sprache aus drei Jahrhunderten. Illustriert von Michaela von Aichberger (104 Seiten, EUR 9,90). »so intelligent wie amüsant, so bizarr wie anregend« Anna von Blomberg, read.me, 19.X.2010 »Scheuermanns Wortklaubereien zergehen auf der Zunge und entfalten ihr volles Bukett langsam aber nachhaltig.« Ruprecht Frieling, literaturzeitschrift.de, 28.X.2010 »Ein literarisches Kleinod« eldertainment.de, 27.X.2010 http://tinyurl.com/35yp4uz
  • Unverzagte Tagebücher aus der russischen Besatzung vor den Toren Berlins: Friedrich Helms : Tagebuch. Wilhelmshorst 1945. Mit einem Vorwort von Walter Kempowski. Herausgegeben von Tobias Wimbauer. (204 Seiten, € 21,90) “Man ist gebannt von den präzisen Schilderungen“   Allgemeine Zeitung (Uelzen) „Spektakuläre Edition“ Potsdamer Neueste Nachrichten. http://tinyurl.com/38gf3j7 - Und der zweite Band: Friedrich Helms : Tagebuch Wilhelmshorst  1946 / 1947. Hg.von Tobias Wimbauer (188 Seiten, EUR 21,90) „Großartig, wie Helms beschreibt und wunderbar, daß das erschienen ist. Ein wichtiges Dokument, stellenweise rätselhaft.“ Lutz Seiler  http://tinyurl.com/373lexy
  • Nicht zu vergessen die wimbauerschen Jüngereien: Tobias Wimbauer: Personenregister der Tagebücher Ernst Jüngers (3., aktualisierte Auflage, 244 Seiten, EUR 29,90)  „… eines der seit langem nützlichsten Bücher zu Jünger…“ Uwe Pralle, Frankfurter Rundschau „… in kühnem Alleingang die unendlich mühsame Aufgabe bravourös bewältigt…“ Albert von Schirnding, Süddeutsche Zeitung.- Und: Tobias Wimbauer (Hg.): Anarch im Widerspruch. Neue Beiträge zu Werk und Leben der Brüder Ernst und Friedrich Georg Jünger (2., veränderte Auflage, 308 Seiten, EUR 34,90) http://tinyurl.com/38gf3j7
  • Noch 25 Exemplare sind vorrätig von der Erzählung über den magischen Eisenhut: Gustav Meyrink:  Der Kardinal Napellus Erzählung. (52 Seiten, € 6,90) http://tinyurl.com/38gf3j7

Herzliche Grüsse rundum,

Ihr / Euer

Tobias Wimbauer

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Der berliner Kollege Erich Bürck zeichnete dieses Ernst Jünger-Portrait nach dem Bild von Rudolf Schlichter in der Neuen Nationalgalerie Anfang Dezember. Ich gebe es hier mit seiner freundlichen Genehmigung wieder:

Bürck-EJ-Schlichter

Bürck-EJ-Schlichter

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Bei den Suchworten, die zu diesem Blog führen,  sind jeden Tag Suchen nach “Herbert Wimbauer” dabei. Daraus schliesse ich, dass ein gewisses  Interesse daran besteht, mehr über meinen Vater zu erfahren. (1944-2012, Schriftsteller, Philosoph und Verleger; Autor zahlreicher Veröffentlichungen).

Biographisches und Photos hier klicken

Die Bücher gibt es in der Rudolf Steiner Buchhandlung für Anthroposophie in Hamburg:
Rothenbaumchaussee 103, 20148 Hamburg , Telefon : 040 442411, info@rudolf-steiner-buchhandlung.de

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(4) Carl Schmitt hat mit dem Gespräch über die Macht und den Zugang zum Machthaber klar gemacht, dass der Zugang zur Macht entscheidender (sic) ist als das formale Macht[inne]haben. Einfaches Beispiel : wenn der Zerberos im Vorstandssekrariat entscheidet, dass der Vorstandsvorsitzende Memo A und Memo C vorgelegt bekommt und Memo B und D nicht, dann kann die Idee zu den Memos B und D noch so genial sein, sie wird nicht umgesetzt werden, weil die Sekretärin das so entschieden hat und der grosse Vorsitzende davon nicht erfährt.

Wozu diese Vorrede? Wenn ich die Information als die Macht betrachte, ist der Zugang zur Macht ganz offensichtlich als Ausweis der Souveränität einleuchtend. Wenn der Zugang zur Information/Macht plötzlich offen und allgemein ist, ist der vormalig Privilegierte, nämlich der Machthaber im formalen wie im hier angenommenen Sinne, seiner Exklusivität beraubt. Das wurmt ihn gewiss. Denn ein Hanswurst mit Macht hat immerhin Macht, ein Hanswurst ohne Macht ist nur noch ein Hanswurst.

Schluss : Das Transparentmachen der internationalen Politik, der Staatskorruption und der mafiösen Verflechtungen, die Offenlegung der internationalen Politik, gibt dem alphabetisierten Bürger seine Souveränität zurück : den Zugang zur Information, zur Macht. Anders gesagt: das Gefüge wird demokratisiert.

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Warum ich Wikileaks zunächst skeptisch sah und je mehr ich mich damit beschäftige, nun immer wichtiger und revolutionärer finde. Es ist dies die Zweite Aufklärung des Westens.

(1) Dass die Ami-Politiker sich aufregen darüber, dass die Bürger wissen wollen, was jene, die sie gewählt haben, machen mit dem Geld, das sie erarbeitet und als Steuern gezahlt haben.

Das sagt mehr über das Selbstverständnis der amerikanischen Politiker als über Wikileaks. Das gilt für die hiesigen nicht minder.

(2) Transparenz ist Voraussetzung für direkte Demokratie. Das könnte aber auch einer der Gründe für die Anfeindungen sein. Der Souverän ist suspekt. Immer.

(3) Dass der Staat eine Privatsphäre brauche, geht nicht auf. Denn es ginge die Argumentation nur, wenn der Staat etwas Organisches ist wie der Leviathan des Thomas Hobbes. Wenn der Staat aber organisch im hobbes’schen Sinne ist, geht das mit der Privatsphäre auch nicht, denn dann bin ich ja Staat selbst. Und vor sich selbst privat sein – – – das beisst sich selbst in den Hintern.

 

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(1) Knusprizität.- Bezeichnet den Grad der Crosshaftigkeit eines Backstücks. Gehört am 09.12.2010 in einer ZDF-Nachmittagskochshow.

(2) angegrulbt.- Vertipper für “angegilbt”. Mir unterlaufen in einer Artikelbeschreibung im Antiquariat. Kommt wahrscheinlich von “Grulb, der”. Nicht zu verwechseln mit “Der Gilb”, das ist ein Viech aus der Vorhangreinigerwerbung.

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