In diesen Tagen sah ich mehrfach angezeigt das Buch “Aus die Maus: Ungewöhnliche Todesanzeigen” von Matthias Nöllke und Christian Sprang.
Aus meinen Zeitungsstapeln hier ein Beispiel dafür, dass es seinen Sinn hat, dass man in Situationen mit Gefühlsverwirrnis ins Floskelhafte verfällt und bestimmte Gefühlslagen nicht individuell auszudrücken versucht, sondern sich überkommener Formeln und Redewendungen bedient.
Aus der “Süddeutschen Zeitung” vor einiger Zeit also schnitt ich dies hier aus:

todesanzeige
Von “anpaken” bis “Wirkung, unter denen”, “durchtragende Ideen” und “mitgenommene andere”. Über die Diskrepanz von “wesentlich” und “mitgetragen” (statt getragen) liesse sich weitgeschweift plaudern usw.usw. Ich wüsste kaum, wo ich anfangen sollte.
Nun denn. “Und was lernt uns das?” Sprachlosigkeit angesichts des Todes ist keine Schande, dafür gibt es Floskeln und tradierte Formeln.
Gefühle, die eigenen, aber auch gerade die der anderen, wahrzunehmen und sie zu beschreiben bereichert Beziehungen.
meint Wolfgang
… es gibt aber auch wunderschöne, passende, tolle individuelle Todesanzeigen. Gelegentlich poste ich hier mal welche … t
[...] Zeitpunkt, entweder hatte es viel Freizeit, oder fühlte sich dem Tode sehr nahe) Todesanzeigen ausgeschnitten und gesammelt. Was des einen seine Briefmarke, ist des anderen eben seine [...]