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Archiv für Mai 2009

Ich freue mich immer, wenn meine Arbeiten auch nach Jahren noch in der Tagespresse ein Echo finden. Vor vier Jahren präsentierte ich in der FAZ meinen Fund aus dem DLA, einen Brief von Paul Celan an Ernst Jünger mit der Bitte um Hilfe für ein erstes Buch (Mohn und Gedächtnis). Heimo Schwilk schreibt heute in [...]

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Bin eine Ähre ich im Feld Bin die Schwere, die mal fällt Bin mal Gewissheit, bin mal Frage Mal bin ich denk, mal bin ich sage (30.Mai 2009)

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Bin ein Tropfen ich im Strom Bin mal ein Laut, und mal ein Phon Im grossen Rauschen ringsumher Der Twitter und die Twitterer (29. Mai 2009)

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Über gute Presse für Ernst Jünger freue ich mich natürlich immer. Gleichwohl wundert es mich, dass die Edition der Briefe Jünger-Scholem [1] nun in einigen Zeitungen [2] für Überraschung sorgt. Zwar ist richtig, dass die Briefe heuer erstmals komplett ediert wurden von Detlev Schöttker. Neu und unbekannt sind aber weder die Briefe noch die Tatsache, [...]

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Ein 9 Jahre alter Text von mir “Warum ich Tagebuch schreibe?” (2000) ist soeben erschienen in: Decision. Zeitschrift für deutsche & französische Literatur, 22. Jahrgang, Nr. 84/2009, S. 23-25; Hg.v. Stefanie Weh). Weitere Beiträge sind u.a. von Jörg Sader, Eberhard Hilscher, Said, Walter Lobenstein, Eva Strittmatter. Ich habe ein paar Exemplare, die ich gern verschenke. [...]

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Nach fast einem Monat der Textur- und Akkordlosigkeit fordert Jürgen Dollase die Reanimation des Dollase-Textur-Zählers heraus. In der morgen erscheinenden Ausgabe der FAZ speiset der Wallensteiner bei Joachim Wissler vom “Vendôme” in Bergisch Gladbach, den er den “Beste[n] der Neuen Deutschen” nennt. Für unsern Zähler fällt dreierlei an: “(…) junge Mandeln für die Textur (…)” [...]

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Seid tapfer, setzt euch lieber vorher hin, hier ist mein neues Video “Lauf, Raupe, lauf!” Achtet in der dritten Sekunde auf den ironischen Seitenhieb auf Martin Scorcese vs. Nouvelle Vague bzw. Louis Malle.- Das Drehbuch ist von meiner Frau, das Basiscamp war am Strassenrand, Sprengfallen sicherten uns. Beobachterposten waren in Hörweite aufgestellt, Einheimische waren als [...]

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“Weisst du”, sprach der Sensenmann “Hiermit mäh’ ich Mann für Mann” – “Angenehm”, sagté der Todgeweihte, Was er sofort ganz arg bereute (20.V.2009)

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Wenn die Nacht den Tag gemeuchelt Und der Morgen stellt den Wecker stumm hab ich Müdigkeit geheuchelt Und weiss doch nicht warum (18.V.2009) Bist du es Nacht, bist du so dunkel Würd’ dich gern von Nahe sehn (17.V.2009)

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Julia Franck hat heute in einem Interview mit der “WELT” die Befürchtung geäussert, dass jedermann ihre Texte im bösen Internet ändern könne: Ein Text, der digitalisiert im Internet vorliegt hat keinerlei autokratische Aura, keinen unveränderlichen Urhebernachweis mehr, er kann von jedermann jederzeit bearbeitet werden. à propos: kennt Ihr schon meinen neuen Roman “Liebe Diener”? Hier [...]

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