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Archiv für März 2009

Das Kurzzeitgedächtnis von Lesern wird völlig überschätzt. Wenn Zahlen oder Tendenzen in Ihrem Artikel nicht zur Grafik passen, ist das vernachlässigenswert, es fällt sowieso niemandem auf. Oder nur den notorischen Leserbriefschreibern. Ein Beispiel aus der FAZ vom 27. März 2009, Nr. 73, Seite 19:

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Primzahlen, durch andere undividier- bar; die Primelchen auf dem Brette hier Zerhacke und zerteil’ ich mir und ordne sie an zu einem Gericht: Primelsalat an Primzahlgedicht. (ca. 2004/2005)

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Derzeit wird in Zeitungen und im Internet mehr oder weniger informiert und mehr oder weniger ernsthaft bis aufgeregt über Fragen des „Open Access“ (bei manchen aka “Open Enteignung”) diskutiert, darein mengt sich die Diskussion über das Vorgehen von Google: ganze Bibliotheksbestände werden gescannt und online gestellt. Als Autor, Rechercheur, Informationsjunkie und Dauersurfer bin ich in [...]

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Bildunterschriften sind stets so zu formulieren, dass sie das auf dem Bild gezeigte benennen und mit zusätzlichen Informationen spiegeln. Hier ein Beispiel aus der “Badischen Zeitung” (Freiburg) vom 27. März 2009:

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Mehdorn ist unschuldig. Ihm sind die Wattestäbchen nur untergeschoben worden.

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Jürgen Dollase ist wieder geneigt, unseren Texturzähler foppen zu wollen. Auf die von mir favorisierten “Texturen” verzichtet er in seinem Beitrag in der morgen erscheinenden FAZ gänzlich, dafür bringt er den von Wall of Time ins Spiel gebrachten “Akkord” gleich zwiefach: “… Schon früh hat er sich mit dem Akkord von Wein und Essen beschäftigt…” [...]

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Harki hat den Tag des Frühlingsgedichts ausgerufen. Da will ich nicht säumen. Es ist so frühlinesk in mir Musik mit Baß und ein zwei Bier – ein altes Weib, das Trauer trägt, am andern Tisch, sie lacht und lacht: “Erbschaft? Hab‘ schon die Enkel überlebt” – Musik mit Baß, Bier drei bis acht so frühlinesk, [...]

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Zu freiburger Zeiten hatte ich ein Gedicht von Charles Bukowski an die Türe geheftet, das hatte ich mit meiner Reiseschreibmaschine abgetippt. Das schien mir passender zu sein als eine Kopie oder ein Scan. Das Gedicht handelte vom trinkbaren Freund. Mit den Monaten bekam das Blatt Knicke vom Dranvorbeilaufen, Ranschrammen, Ranstolpern, und  Risse und irgendwann war [...]

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In dem frankfurter Online-Magazin www.weltexpress.info erschien heute eine erstaunliche Rezension zu meinem Buch “Lagebericht und andere Erzählungen ” (2008). Für den nur flüchtig Interessierten hier 3 Sätze daraus, für alle andern, die ganze Rezension hier “Ein Stück Gegenwartsliteratur im besten Sinne des Wortes” “Balanceakt über vermintem Terrain” “Das abwechslungsreiche Debüt eines undogmatisch zu Werke gehenden [...]

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Ein posthumes Portrait ziert den Deckel des Buches “Ernst Jünger. L’Europa cioe il coraggio / a cura di Daniele Lazzeri” (Cusano Milanino 2003: Societa Editrice Barbarossa). Wenn ich das richtig verstehe, ist das Bild von Daniel Casarin (Okt.2003):

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